Neu bei Bielefeld

Medien: Matarazzo wollte Castro beim VfB behalten

Castro bekam in Stuttgart keinen Vertrag mehr. Foto: Getty Images
Castro bekam in Stuttgart keinen Vertrag mehr. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart belegt dieser Tage erstmals seit dem Wiederaufstieg unter Pellegrino Matarazzo einen direkten Abstiegsplatz. Den Schwaben werfen manche Kommentatoren nun vor, was sie in der vergangenen Saison noch so erfrischend gemacht hat: Der große Fokus auf junge und talentierte Spieler. Einem gestandenen Profi wie Gonzalo Castro weint der Verein aktuell vielleicht hinterher.

Der Routinier hatte im Sommer keinen neuen Vertrag in Stuttgart erhalten, befand sich bis vor wenigen Wochen auf der Suche nach einem Klub. Bei Arminia Bielefeld hat der Allrounder bereits in drei Einsätzen und nur 41 Minuten andeuten können, dass er eine wertvolle Verstärkung für den Abstiegskampf sein kann. Zuletzt bemängelte schon VfB-Legende Hansi Müller den Abschied von Castro, der eigentlich bei den Schwaben hatte verlängern wollen (fussball.news berichtete).

Ein Schnäppchen für Bielefeld

Geht es nach einem Bericht von Sport Bild, wäre nicht weiter verwunderlich, wenn Matarazzo die Einschätzung insgeheim teilen sollte, dass der Abgang von Castro ein Fehler war. Das Magazin schreibt jedenfalls, dass sich der Cheftrainer für einen Verbleib des Ex-Nationalspielers eingesetzt habe. Offiziell erklärte der US-Amerikaner bereits im April 2021, dass das Aus von Castro "sicher die schwierigste Personalentscheidung" seiner Zeit in Stuttgart gewesen sei. Seinerzeit verwies der Klub auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen inmitten der Pandemie. Bei Arminia Bielefeld spielt Castro nun die Rückrunde laut des Magazins für nur 250 000 Euro Gehalt.

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Lars Pollmann  
26.01.2022