Mittelfeldverstärkung?

Medien: Marokko-Star Amrabat Thema für Liverpool

Amrabat soll bei Liverpool auf der Liste stehen. Foto: Getty Images
Amrabat soll bei Liverpool auf der Liste stehen. Foto: Getty Images

Die Weltmeisterschaft in Katar gilt nach Ansicht vieler Experten mehr denn je auch als großes Schaufenster, in das sich gerade die Spieler außerhalb absoluter Top-Nationen stellen können. Weil in vielen Ligen nach dem Finale schnell wieder gespielt wird, könnten Profis ihre in der Wüste zur Schau gestellte Form ohne lange Pause auch bei neuen Klubs zeigen. Als ein Kandidat für einen Karrieresprung gilt Sofyan Amrabat.

Die starken Leistungen des defensiven Mittelfeldmanns sind ein Hauptgrund für die gute Ausgangslage von Marokko vor dem Gruppenfinale gegen Kanada am Donnerstag. Schon ein Punkt reicht dem Underdog mit einiger Wahrscheinlichkeit, um Mitfavorit Belgien hinter sich zu lassen und das Achtelfinale zu buchen. Wenn die Belgier gegen Kroatien verlieren, kann sich auch Marokko sogar eine Niederlage leisten. Amrabat ist als umsichtiger Sechser für sein Land unverzichtbar. Mit den Vorstellungen bei der Endrunde hat sich der Profi von der AC Florenz offenbar für englische Top-Klubs interessant gemacht.

Auch Tottenham dran

Wie die italienische Zeitung Corriere dello Sport berichtet, soll der FC Liverpool an eine Verpflichtung des 26-Jährigen denken. Auch bei den Tottenham Hotspur soll Amrabat ein Thema sein, Trainer Antonio Conte kennt den Spieler aus der Serie A. Konkreter soll aber das Interesse von Liverpool sein, so das Blatt. Dass Jürgen Klopp im Mittelfeld Verstärkungen gebrauchen kann, ist kein Geheimnis. Allerdings galt bisher als wahrscheinlich, dass die Reds im Sommer viel Geld in diesen Mannschaftsteil investieren, um etwa Jude Bellingham von Borussia Dortmund loszueisen zu versuchen.

Schon Gerüchte um Kudus

Ob Amrabat ein echtes Thema für Liverpool ist, sei dahingestellt. Klar ist, dass während der WM schnell Gerüchte aufflammen, die oftmals im Sande verlaufen dürften. Natürlich haben die Klubs ihre Späher auf das Turnier angesetzt, in den wenigsten Fällen wird daraus aber etwas Konkretes. Bei Liverpool ist Amrabat nicht der erste bei der WM auf sich aufmerksam machende Profi, der ins Gespräch gebracht wird: Der Ghanaer Mohammed Kudus von Ajax soll es Klopp und Co. ebenfalls angetan haben.

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Lars Pollmann  
30.11.2022