2022 Zidanes Nachfolger?

Medien: Löw lehnte '18 "ernst zu nehmendes Real-Angebot" ab

Wird Löw für Real noch Mal interessant? Foto: Imago
Wird Löw für Real noch Mal interessant? Foto: Imago

Bundestrainer Joachim Löw macht in diesen Tagen einen durchaus gelösten Eindruck. Durch die Ankündigung seines Abschieds nach der EURO im Sommer ist vom Weltmeistercoach von 2014 einiger Druck abgefallen. Nach einer Auszeit will der 61-Jährige dem Vernehmen nach 2022 einen neuen Job antreten. 

Dabei sorgte zuletzt seine Aussage für hochzuckende Augenbrauen, dass er seit geraumer Zeit Spanisch lerne. In der Vergangenheit galt der Ex-Profi immer wieder Mal als Trainer-Kandidat vor allem bei Real Madrid. Womöglich wurde es dabei sogar konkreter als bisher bekannt. Dies jedenfalls berichtet die Bild-Zeitung. "Vor drei Jahren erhielt Löw ein ernst zunehmendes Angebot von Real Madrid. Weggefährten sagen, Jogi habe zumindest gezuckt", heißt es in einer Kolumne von Walter M. Straten, der Sportchef des Boulevardblatts ist.

2022 Nachfolger von Zidane?

Tatsächlich rankten sich 2018 auch in spanischen Medien viele Gerüchte um das angebliche Interesse der Königlichen an Löw. Bekanntlich folgte dann allerdings der bisherige spanische Nationaltrainer Julen Lopetegui auf Zinedine Zidane, der zwischenzeitlich längst wieder im Amt ist. Der Vertrag des Franzosen läuft 2022 aus, dann hätte Löw ein Jahr Zeit gehabt, um seine Akkus wieder aufzuladen. Unklar ist natürlich, ob Real Madrid noch immer Interesse am scheidenden Bundestrainer haben würde. Der kann freilich seinen Ruf mit einer starken Abschiedsvorstellung bei der EURO wieder aufpäppeln.

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Lars Pollmann  
28.03.2021

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