Schwieriger Poker

Medien: Levy nennt Bayern weiter keinen Preis für Kane

Kane gilt beim FC Bayern als Transferziel Nummer eins. Foto: Paul Kane/Getty Images
Kane gilt beim FC Bayern als Transferziel Nummer eins. Foto: Paul Kane/Getty Images

Der FC Bayern ist weiterhin an Harry Kane dran und soll bereit sein, nun 110 Millionen Euro für den Stürmer zu bieten. Ob das reicht? Tottenham Hotspurs Chairman Daniel Levy soll den Münchnern nach wie vor keinen konkreten Preis nennen.

Am Dienstag vermeldete Sky, dass der FC Bayern nun gewillt ist, ein viertes Angebot für Harry Kane abzugeben. Die Summe der Offerte soll sich auf 110 Millionen Euro inklusive Boni belaufen. Allerdings bestehen weiterhin Zweifel, ob dieser Betrag bereits ausreicht, um die Spurs zu einem Verkauf zu bewegen. Laut kicker-Reporter Georg Holzner habe Daniel Levy dem FC Bayern bislang noch keine konkrete Summe genannt. Es werden zwar rund 100 Millionen Pfund, sprich etwa 116 Millionen Euro, kolportiert, aber die Münchner wissen nicht, wie weit die Vorstellungen tatsächlich auseinanderliegen.

"Er nennt ja keine Zahl", sagte Hoeneß schon vor fast einem Monat

Levy sei "ja clever", erklärte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß bereits Mitte Juli im Trainingslager des Rekordmeisters am Tegernsee und meinte: "Er nennt ja keine Zahl." Die Verantwortlichen des FC Bayern müssten Levy "erstmal so weit bringen, eine Zahl zu nennen. Er spielt natürlich auf Zeit, er ist ein ausgebuffter und, wie ich finde, super Profi, ich schätze den sehr", so Hoeneß. Doch noch immer scheint unklar, was den Spurs vorschwebt. Klar ist: Kane, dessen Vertrag 2024 ausläuft, will bis spätestens Sonntag Klarheit, dort findet das erste Premier-League-Spiel der Saison gegen den FC Brentford statt.

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Adrian Kühnel  
10.08.2023