Ablöse soll bei etwa 15 Millionen Euro liegen

Medien: Leipzigs Kaufpflicht für Henrichs greift

Benjamin Henrichs wird RB Leipzig offenbar erhalten bleiben. Foto: Imago
Benjamin Henrichs wird RB Leipzig offenbar erhalten bleiben. Foto: Imago

Bis Saisonende ist Benjamin Henrichs von der AS Monaco an RB Leipzig verliehen. Darüber hinaus sollen die Sachsen eine verpflichtende Kaufoption besitzen, die ab einer bestimmten Anzahl an Pflichtspielen greift. Das ist offenbar nach der Einwechslung beim 4:1-Sieg über Werder Bremen der Fall. 

Dass Kaufoptionen oder -pflichten in Leihverträgen enthalten sind, ist keine Seltenheit. Wie die Bild-Zeitung im Falle von Benjamin Henrichs erfahren haben will, soll die zwischen Monaco und RB Leipzig vereinbarte Kaufklausel nach 15 Pflichtspieleinsätzen greifen. Aufgrund anhaltender Patellasehnenprobleme fiel die Leihgabe jedoch von November bis März aus. Erst im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den VfL Wolfsburg (2:0) am dritten März feierte Henrichs sein Comeback, daraufhin kam er in der Bundesliga gegen Freiburg (3:0), Bielefeld (1:0) und Bremen (4:1) zum Zug. 

Ablösesumme angeblich bei 15 Millionen Euro

Gegen Werder absolvierte Henrichs sein 15. Pflichtspiel, der Bild-Zeitung zufolge muss RB folglich eine Ablösesumme in Höhe von etwa 15 Millionen Euro ins Fürstentum überweisen. Am Montag könnte der Transfer offiziell verkündet werden, heißt es. Nach 44 Pflichtspieleinsätzen in zwei Jahren wäre das Abenteuer in Monaco somit endgültig beendet. In Leipzig, wo er einen langfristigen Vertrag erhalten soll, konkurriert Henrichs mit Nordi Mukiele und Tyler Adams um den Platz auf der rechten Abwehrseite.

Florian Bajus  
11.04.2021