Als Sportdirektor

Medien: Leipzig buhlt um Liverpools Transfer-Guru Edwards

Bedient sich Leipzig in Liverpool? Foto: Getty Images
Bedient sich Leipzig in Liverpool? Foto: Getty Images

RB Leipzig steht in der Champions League am Abend gegen Paris Saint-Germain mit dem Rücken zur Wand. Mit einer Niederlage wäre das Achtelfinale nicht mehr zu erreichen. Auch in der Bundesliga liegen die Sachsen etwas hinter den Erwartungen. Als ein Grund für den schleppenden Verlauf der Saison gilt, dass kein Sportdirektor amtiert.

Nach dem Abschied von Markus Krösche zu Eintracht Frankfurt ist die Position unbesetzt. Geplant war eine so lange Vakanz wohl kaum, Oliver Mintzlaff hat bislang schlichtweg nicht den passenden Kandidaten an Land ziehen können. Laut eines Berichts von Sport Bild hat Leipzig nun aber einen Favoriten ausgemacht. Dabei handele es sich um Michael Edwards vom FC Liverpool. Der Sportdirektor habe dem englischen Traditionsklub bereits mitgeteilt, 2022 eine neue Herausforderung zu suchen.

Auch Real Madrid und Newcastle United interessiert

Bei Premier-League-Klubs haben Sportdirektoren klassischerweise weniger Macht als in der Bundesliga, Edwards hat sich dennoch in erster Linie mit klugen Transfers einen Namen gemacht. Er gilt nach federführend angestoßenen Verpflichtungen etwa von Mohamed Salah oder Virgil van Dijk regelrecht als Transfer-Guru. Immerhin buhlten auch andere Klubs um die heutigen Weltstars. Und auch an Edwards soll nicht bloß Leipzig Interesse zeigen. Auch Real Madrid und das neureiche Newcastle United wollen sich wohl beim öffentlichkeitsscheuen Liverpool-Macher versuchen, so das Magazin. Leipzig hat aber demnach gute Karten. Im Idealfall würde Edwards sogar schon im Januar seine Arbeit aufnehmen.

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Lars Pollmann  
03.11.2021