Baumann: "Keine Garantien über einen längeren Zeitraum"

Medien: Kohfeldt-Verbleib nicht ohne Gegenstimme

Kohfeldt darf fürs Erste weitermachen. Foto: Imago
Kohfeldt darf fürs Erste weitermachen. Foto: Imago

Werder Bremen hält trotz einer historischen Niederlagen-Serie in der Bundesliga an Florian Kohfeldt fest. Dies verkündete der Klub am Montag nach einer stundenlangen Krisensitzung, bei der sich auch der Aufsichtsrat einbringen konnte. Aus dem Kontrollgremium kamen dabei Stimmen gegen eine Weiterbeschäftigung des angeschlagenen Chefcoachs. 

"Es gab den ein oder anderen, der die Auffassung vertrat, dass man eine Veränderung vornehmen muss", zitiert die Bild-Zeitung Sportchef Frank Baumann diesbezüglich. Laut des Boulevardblatts herrschte hingegen in der Geschäftsführung schon am Sonntag die Überzeugung, Kohfeldt weiter das Vertrauen auszusprechen. Im Aufsichtsrat hingegen sollen demnach vor allem Marco Fuchs und Kurt Zech für einen Trainerwechsel plädiert haben. Die beiden Unternehmer sollen bereits in der Vergangenheit einen neuen Chefcoach bevorzugt haben.

"Keine Garantien über einen längeren Zeitraum"

Letztlich bleiben ihre Gegenstimmen aber ohne Konsequenzen, da die Beantwortung der Trainerfrage in den Aufgabenbereich der Geschäftsführung fällt. "Die Geschlossenheit ist wichtig, die spüre ich auch jetzt wieder. Wir haben in einzelnen Fragen unterschiedliche Meinungen, aber die Geschäftsführung trifft am Ende des Tages die Entscheidungen", betont auch Baumann. Der Sportchef behält sich aber eine Neubewertung der Frage vor. "Wir müssen in unserer Situation von Spiel zu Spiel schauen. Ich will keine Garantien über einen längeren Zeitraum aussprechen", so der Ex-Profi. Will sagen: Kohfeldt sitzt nur beim DFB-Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig auf jeden Fall noch auf der Trainerbank von Werder Bremen.

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Lars Pollmann  
27.04.2021