Neuer Modus für 2024 bis 2033

Medien: Königsklassen-Reform entscheidet sich am Mittwoch

Viele Fans sehen die Reformpläne sehr skeptisch. Foto: Imago
Viele Fans sehen die Reformpläne sehr skeptisch. Foto: Imago

Die geplanten Reformen des Champions-League-Modus stoßen auf ein bestenfalls geteiltes Echo. Gerade Fan-Vertreter laufen gegen die Pläne der UEFA Sturm. Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund etwa hält sie für einen geeigneten Kompromiss, um eine Super League abzuwenden. Die Entscheidung über die Reformen soll am Mittwoch fallen.

Dies berichtet die ARD-'Sportschau'. Demnach soll das Exekutivkomitee der UEFA am 31. März über die geplanten tiefgreifenden Veränderungen im wichtigsten Klubwettbewerb der Welt befinden. Die sollen bei entsprechenden Abstimmungsergebnissen ab der Saison 2024/25 in Kraft treten und dann gleich bis 2033 Gültigkeit besitzen. Vorgesehen ist dabei unter anderem die Vergrößerung des Teilnehmerfeldes auf 36 statt bisher 32 Teams, zudem sollen deutlich mehr Vorrundenspiele stattfinden.

Wer bekommt die neuen Plätze?

Bei beiden Punkten ist laut des Berichts aber noch Gesprächsbedarf vorhanden. So ist die Frage offen, wie die neuen Plätze genau verteilt werden sollen. Klar scheint, dass die französische Ligue 1 einen weiteren festen Starter erhält. Für die übrigen Plätze denken UEFA und die Top-Klub-Vereinigung ECA an eine Setzliste. Dadurch könnten auch Teams, die sich sportlich nicht qualifiziert haben, aber in den Vorjahren Erfolge in Europa gefeiert haben, in der Champions League an den Start gehen.

Anzahl der Vorrundenspiele noch offen

Als weiterer Streitpunkt ist der genaue Spielmodus noch offen, nach dem ab 2024 in der Königsklasse gekickt werden soll. Der Reformvorschlag der UEFA sieht zehn Vorrundenspiele im sogenannten Schweizer Modell vor, bei dem es keine Gruppen mehr gäbe, sondern alle Teams in einer Tabelle gerankt würden. Laut des Berichts ist als Kompromiss für die Ligen, die sich um die Vielzahl der Termine sorgen, denkbar, dass es letztlich acht statt zehn Vorrundenspielen werden.

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Lars Pollmann  
26.03.2021

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