Für die laufende Runde nicht gemeldet

Medien: Khedira lässt sich mit Juventus-Abschied Zeit

Khedira hat 2020 nur ein Pflichtspiel absolviert. Foto: Imago
Khedira hat 2020 nur ein Pflichtspiel absolviert. Foto: Imago

Juventus findet sich zum Jahreswechsel in ungewohnten Fahrwassern wieder. Selbst wenn der Abonnement-Meister der Serie A sein noch zu terminierendes Nachholspiel gegen den SSC Neapel gewinnen sollte, wären es sieben Punkte Rückstand auf die AC Mailand an der Spitze. An Sami Khedira liegt es nicht.

Der Weltmeister von 2014 spielt seit Sommer keinerlei Rolle in den Planungen der Alten Dame, wurde nicht einmal für die laufende Spielzeit gemeldet. Das einzige Pflichtspiel des Routiniers im Kalenderjahr 2020 stammt aus der Coppa Italia im Juni. Ein Abschied des 33-Jährigen scheint nur eine Frage der Zeit, genau die treibt Juventus nun aber laut eines Berichts des Portals Calciomercato um. Denn auch wenn Khedira keine Ablöse einspielen dürfte, gilt sein Abgang als entscheidend, damit die Alte Dame selbst auf dem Transfermarkt aktiv werden kann.

Everton oder doch zurück zum VfB?

Dabei geht es um die Einsparung eines stattlichen Gehalts und das Freimachen von Kaderplätzen, weshalb neben Khedira mindestens ein weiterer Spieler im Winter gehen soll. Das Problem: Laut des Berichts lässt sich der Ex-DFB-Internationale alle Zeit, um seine Optionen abzuwägen. Nötigenfalls wolle er erst zur Deadline des Transferfensters Anfang Februar Abschied von Turin nehmen. Als Optionen gelten dabei ein Transfer zu Carlo Ancelotti beim FC Everton, aber auch eine Rückkehr zum VfB Stuttgart. Für letzteres gibt es freilich aktuell keine großen Anzeichen.

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Lars Pollmann  
29.12.2020