Stuttgart-Stürmer

Medien: Kalajdzic beim BVB doch nicht erste Wahl

Kalajdzic scheint beim BVB doch nicht heiß gehandelt zu werden. Foto: Getty Images
Kalajdzic scheint beim BVB doch nicht heiß gehandelt zu werden. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund befindet sich nach wie vor auf der Suche nach einem Nachfolger für Erling Haaland. Nach Möglichkeit soll ein robuster Angreifer kommen, der seine Qualitäten vor dem gegnerischen Tor mehr als nur angedeutet hat und obendrein das Budget nicht zu sehr strapaziert. Bei diesem Profil landet man diesen Sommer unweigerlich bei Sasa Kalajdzic.

Zuletzt schien sich die Stürmersuche auf den Zwei-Meter-Mann vom VfB Stuttgart zu versteifen, mehrere Medienberichte suggerierten, in der neuen Woche könne ein Transfer weit vorangetrieben werden. Jubelstürme hat dies unter Fans nicht ausgelöst, die zum Beispiel auf die lange Krankenakte des Österreichers verweisen. Diesen Anhängern sollte gefallen, was nun die Ruhr Nachrichten melden. Beim BVB werde Kalajdzic "längst nicht so hoch gehandelt, wie es in den vergangenen Wochen den Anschein hatte", so die Regionalzeitung.

Haller, Ekitike und Alario bleiben auf dem Zettel

Das Gesamtpaket für den Stuttgarter Nationalspieler (22 Bundesliga-Tore in zwei Saisons) steht demnach bei den Verantwortlichen der Schwarzgelben nicht im idealen Verhältnis zu den Qualitäten, die der Angreifer mitbringt. Auf ein Wettbieten mit dem FC Bayern werde sich der BVB deshalb wohl nicht einlassen, wobei auch das Interesse der Münchner laut des Berichts womöglich etwas zu hoch gehangen wurde. Stattdessen stehen in Dortmund derweil weiterhin Spieler wie Sebastien Haller von Ajax, Hugo Ekitike von Stade Reims und neuerdings auch Lucas Alario von Bayer Leverkusen (fussball.news berichtete) auf dem Zettel. Gerade der Argentinier bietet dank einer moderaten Ausstiegsklausel bei der Werkself ein günstiges finanzielles Gesamtpaket.

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Lars Pollmann  
19.06.2022