Tottenham-Teilzeitkraft

Medien: Juventus lehnt Tausch von McKennie und Ndombele ab

McKennie wird wohl nicht eingetauscht. Foto: Getty Images
McKennie wird wohl nicht eingetauscht. Foto: Getty Images

Juventus hat zum Start ins Fußballjahr 2022 mit einem Remis gegen die SSC Neapel den erhofften Satz in Richtung der Champions-League-Ränge verpasst. Für noch mehr Gesprächsstoff sorgen derweil aber die Personalplanungen der Alten Dame. Einen Abgang von Weston McKennie plant der Klub aktuell wohl nicht ein.

Wie im Sommer soll es auch dieser Tage kräftige Bemühungen aus der Premier League geben, den US-Amerikaner an Land zu ziehen. Vor allem die Tottenham Hotspur interessieren sich dem Vernehmen nach stark für den Mittelfeldmann. Das verwundert kaum, schließlich ist Sportdirektor Fabio Paratici erst im Sommer von Juventus nach London gewechselt, und auch Trainer Antonio Conte hat sich in Italien von den Qualitäten von McKennie überzeugen können.

Interesse hält sich in engen Grenzen

Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, versuchte Paratici zuletzt, den früheren Schalker Bundesliga-Profi mit einem Tauschtransfer zu Tottenham zu lotsen. Demnach haben die Spurs im Gegenzug Tanguy Ndombele angeboten. Das Interesse am 25-jährigen Franzosen hält sich in Turin aber wohl in engen Grenzen. Schon aus sportlicher Sicht habe Juventus abgewunken, weil es keinen großen Bedarf an einer Teilzeitkraft der Spurs gebe.

Gehalt von Ndombele prohibitiv

Hinzu kommt die wirtschaftliche Dimension, die den Deal von vornherein zum Scheitern verurteilte. Ndombele kassiert demnach bei Tottenham fürstliche 7 Millionen Euro, die in Italien stets in netto angegeben werden. Die Summe erscheint nicht unvorstellbar, immerhin zahlte Tottenham 2019 um die 60 Millionen Euro Ablöse an Olympique Lyon, um Jose Mourinho einen Wunschspieler zu holen. Weil Juventus sparen muss und McKennie deutlich weniger Geld verdient, war der Tausch auch abseits der sportlichen Gesichtspunkte zu keinem Zeitpunkt realistisch.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
08.01.2022