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Medien: Juve-Planspiele mit di Maria, Dembele und Renato Sanches

Di Maria soll bei Juventus ein Thema sein. Foto: Getty Images
Di Maria soll bei Juventus ein Thema sein. Foto: Getty Images

Spätestens durch die Niederlage im Derby d'Italia gegen Inter Mailand am Sonntagabend dürfte klar sein, dass der langjährige Abo-Meister Juventus zum zweiten Mal nacheinander nicht den Scudetto gewinnen wird. Dass die Alte Dame überhaupt wieder leise Ansprüche in dieser Richtung zuließ, lag an einer starken Serie von 16 ungeschlagenen Spielen in der Serie A. 

Zwischen dem 15. und dem 30. Spieltag waren die Bianconeri klar die stärkste Mannschaft Italiens, holten etwa vier Zähler mehr als Tabellenführerin AC Mailand und neun mehr als Titelverteidiger Inter. An dieser Phase soll die Mannschaft von Massimiliano Allegri langfristig anknüpfen, um wider die Nummer 1 in der Serie A zu werden. Dabei ist den Verantwortlichen klar, dass die im Januar-Transferfenster vorgenommenen Anpassungen am Kader nur der erste Schritt sein können. Nach Dusan Vlahovic und Denis Zakaria sollen im Sommer weitere Verstärkungen nach Turin kommen.

Di Maria eine Option

Einem Bericht der Gazzetta dello Sport zufolge plant Juventus dabei neben der kostspieligen Verpflichtung von Nicolo Zaniolo von der AS Rom vor allem eher günstige Transfers ein. Ablösefreie Profis haben bei der Alten Dame Tradition, heuer soll das Augenmerk dabei unter anderem Angel di Maria von Paris Saint-Germain gelten. Der Argentinier werde trotz seiner 34 Jahre dank seiner Vielseitigkeit geschätzt, heißt es im renommierten Sportblatt. Allerdings hat PSG dem Vernehmen nach eine Option, den Altmeister an sich zu binden.

Dembele zu teuer?

Neben di Maria soll Juventus auch einmal mehr Ousmane Dembele vom FC Barcelona auf der Liste stehen haben. Der Angreifer erlebt aber gerade seine beste Phase bei den Katalanen, es deutet sich ein unerwartetes Happy End mit einem neuen Vertrag an. Selbst wenn Dembele nicht bei Barca bleiben sollte, wären seine Gehaltsforderungen für Juve womöglich zu hoch. Als dritten potenziellen Neuzugang neben (oder statt?) Zaniolo wähnt das Blatt derweil den früheren Bayern-Flop Renato Sanches. Der Portugiese hat seine Karriere beim OSC Lille wiederhergestellt und steht in Frankreich nur bis 2023 unter Vertrag. Der dynamische Mittelfeldmann würde also eine Ablöse kosten, steht aber ohnehin bei vielen Top-Klubs auf der Liste. Weil das Zentrum aber eine Priorität von Allegri und Juve darstellen soll, sei auch diese Option nicht außer Acht zu lassen.

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Lars Pollmann  
05.04.2022