Lazio-Mittelfeldmann

Medien: Juve mit Milinkovic-Savic bereits über Vertrag einig

Milinkovic-Savic könnte zu Juventus wechseln. Foto: Getty Images
Milinkovic-Savic könnte zu Juventus wechseln. Foto: Getty Images

Juventus kann seit dem Wochenende endgültig mit der neuerlichen Teilnahme an der Champions League planen, mit der Saison deshalb aber freilich nicht sonderlich zufrieden sein. Bei den Verantwortlichen herrscht Einigkeit, dass der im Januar eingeschlagene Kurs mit Verstärkungen auf dem Transfermarkt fortgeführt werden soll. Eine Priorität genießt Sergej Milinkovic-Savic.

Der Mittelfeldmann von Lazio gehört seit Jahren zu den besten Profis der Serie A, untermauert seine Qualitäten in der aktuellen Spielzeit mit 21 Torbeteiligungen für die Römer. Der 27-Jährige stand in der Vergangenheit immer wieder im Fokus absoluter Top-Klubs, die sich bislang aber von horrenden Ablöseforderungen haben abschrecken lassen. Dem Vernehmen nach ist im Sommer aber der Zeitpunkt gekommen, an dem Lazio den Serben zu Geld machen will, um den eigenen Kader nach den Wünschen von Star-Coach Maurizio Sarri umzubauen. Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, sind sich Juventus und Milinkovic-Savic, der vom Ex-Profi Mateja Kezman beraten wird, bereits über einen Vertrag einig.

Ablöse noch zu hoch?

Demnach soll der dynamische Mittelfeldspieler für fünf Jahre unterschreiben und etwa 4 Millionen Euro netto pro Saison kassieren. Bei Lazio seien es aktuell etwas weniger als 3 Millionen Euro netto pro Spielzeit. Dass ein Deal zustandekommt, ist deswegen aber noch nicht gesichert. Denn laut des Berichts hat Lazio-Boss Claudio Lotito seinem wertvollsten Spieler ein Preisschild von 70 Millionen Euro umgehangen, während Juventus nicht mehr als 60 Millionen Euro ausgeben könne. Die Hoffnung laute, dass sich Milinkovic-Savic selbst für den Wechsel starkmacht. Dafür spreche sein Wunsch, in Italien bleiben zu wollen. Zudem würde der Nationalspieler dem Vernehmen nach gerne in der Nähe seines Bruders Vanja spielen, der beim FC Turin im Tor steht. Dementsprechend sind Gerüchte über das Interesse von Manchester United und Paris Saint-Germain aktuell wohl eher zu vernachlässigen.

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Lars Pollmann  
03.05.2022