Infolge letzter Niederlage

Medien: HSV-Siegesserie nach Aufstiegsschwur

Der HSV ritt vor der Länderspielpause auf der Welle. Foto: Getty Images
Der HSV ritt vor der Länderspielpause auf der Welle. Foto: Getty Images

Der Hamburger SV hat sich pünktlich zur Länderspielpause die Tabellenspitze der 2. Bundesliga gesichert. Die Rothosen haben zuletzt vier Spiele am Stück gewonnen und sind so klar auf Kurs, endlich den ersehnten Wiederaufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Dem liegt wohl auch ein gemeinschaftlicher Kabinenschwur zu Grunde.

Wie Sport Bild berichtet, kam es nach der letzten Niederlage des HSV gegen den SV Darmstadt am 19. August zu einer großen Aussprache der Profis und des Trainerstabs, bei der auch Sportvorstand Jonas Boldt anwesend war. Die zweite Heimniederlage in der noch jungen Saison und auch die insgesamt drei Feldverweise gegen den HSV (Boldt selbst, Ransford Königsdörffer und Aaron Opoku) veranlassten das Team seinerzeit zum Treffen im Inneren des Volksparkstadions, bei dem auch der öffentlich ausgetragene Führungsstreit der Hanseaten ein Thema gewesen sei.

Rohr kurzerhand abgegeben

Boldt habe den HSV-Profis dabei unter anderem mitgeteilt, dass er nur bereit sei, sich vor die Mannschaft zu stellen, wenn jeder Spieler seinerseits die Bereitschaft zeige, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mitzutragen. Dies sei bei Maximilian Rohr nicht der Fall gewesen, der Allrounder sei unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten gewesen und deshalb kurzerhand an den SC Paderborn abgegeben worden, obwohl es sich dabei um einen Aufstiegskonkurrenten handelt. Die Aussprache hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Die Spieler fühlten sich offenbar mitgenommen, weil sie ihre Meinung auch zu außersportlichen Themen mitteilen durften. Gemeinschaftlich leisteten die HSV-Profis mit den Staff-Mitarbeitern um Boldt und Trainer Tim Walter letztlich laut des Magazins sogar einen Aufstiegsschwur. Seither gelangen vier Siege, drei davon zu Null.

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Lars Pollmann  
21.09.2022