Nach Alaba-Aussagen

Medien: Hoeneß-Auftritt hat Bayern-Verantwortliche irritiert

Uli Hoeneß trat zuletzt lautstark im Doppelpass auf.
Uli Hoeneß trat zuletzt lautstark im Doppelpass auf. Foto: Getty Images

Uli Hoeneß hat seiner Wut in der Rolle als Ehrenpräsident des FC Bayern München am vergangenen Sonntag freien Lauf gelassen und zum Rundumschlag gegen David Alaba und sein Umfeld gewettert. Das hat offenbar nicht allen geschmeckt.

Wenn Uli Hoeneß öffentlich auftritt, dann kann der Ehrenpräsident des FC Bayern München mit wenigen Worten viel Aufmerksamkeit erregen. Beim Check24-Doppelpass etwa bezeichnete er David Alabas Berater Pini Zahavi als "geldgierigen Piranha", spitze Worte flogen auch in Richtung von Vater George Alaba.

Hoeneß-Aussagen ohne Absprache?

Ein wohl überlegter und taktisch clever gesetzter Schachzug? Von wegen! Nach Informationen von Spox reagierten die Verantwortlichen irritiert auf die Aussagen von Hoeneß, diese waren offenbar nicht abgesprochen. Vorstandchef Karl-Heinz Rummenigge und Sportvorstand Hasan Salihamidzic sind nun darum bemüht, die Wogen zu glätten. Alabas Vertrag läuft 2021, die Verhandlungen über eine Verlängerung stocken aktuell.

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Christopher Michel  
16.09.2020