Transfergerücht

Medien: Hertha beobachtete Mbabu, musste aber Abstand nehmen

Kevin Mbabu soll zwischenzeitlich auf dem Zettel der Hertha gestanden haben. Foto: Getty Images.
Kevin Mbabu soll zwischenzeitlich auf dem Zettel der Hertha gestanden haben. Foto: Getty Images.

Bei der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger hat sich Hertha BSC laut einem Medienbericht für Jonjoe Kenny entschieden. Angeblich soll die Alte Dame auch Kevin Mbabu auf dem Zettel gehabt haben, ein Transfer ließ sich demnach aber nicht realisieren.

Die rechte Abwehrseite ist eine personelle Schwachstelle von Hertha BSC. Neben Routinier Peter Pekarik mangelt es an einer adäquaten Alternative: Lukas Klünter erhält keinen neuen Vertrag, Deyovaisio Zeefuik kam auch bei seiner Leih-Station Blackburn Rovers kaum zum Zug und Eigengewächs Julian Leitschberger dürfte vorerst im Nachwuchsbereich weitere Erfahrungen sammeln.

Vor Kenny: Hertha beschäftigte sich mit Mbabu

Laut der Bild-Zeitung ist eine Lösung in Sicht. Dem Boulevardblatt zufolge wird Jonjoe Kenny, der die Bundesliga aus seinem Leih-Jahr beim FC Schalke 04 (2019/20) kennt, nach dem Vertragsende beim FC Everton am 30. Juni in die Hauptstadt wechseln. Zwischenzeitlich sollen sich die Verantwortlichen auch mit Kevin Mbabu vom VfL Wolfsburg auseinandergesetzt haben, der Schweizer sei allerdings zu teuer gewesen. Demnach verlange Wolfsburg eine Ablösesumme zwischen fünf und acht Millionen Euro - doch so viel habe Hertha nicht zahlen wollen. 

Florian Bajus  
14.06.2022