Trainer äußerte wohl Zweifel

Medien: Hecking überzeugte Klauß von Schäffler

Schäffler weiß sich durchzusetzen. Foto: Stuart Franklin/Getty Images
Schäffler weiß sich durchzusetzen. Foto: Stuart Franklin/Getty Images

Die vierte Verpflichtung von Dieter Hecking auf dem Transfermarkt war die bisher namhafteste. Manuel Schäffler soll dem 1.FC Nürnberg als Torjäger wichtige Dienste leisten. Der 31-Jährige sticht aus dem Portfolio hervor. Der Sportchef musste dabei wohl auch seinen eigenen Trainer überzeugen.

Wie der kicker berichtet, hegte Robert Klauß zumindest leise Zweifel bei der Frage, ob Schäffler seinem gewünschten Spielstil zuträglich sein könne. Der Übungsleiter kommt von RB Leipzig, entsprechend gestaltet sich seine Idee von Fußball. Es geht um Intensität und Tempo, ein klassischer Neuner passt da nicht von vornherein ideal ins Bild. Jedoch ließ sich Klaus dem Fachmagazin zufolge beim Blick auf die herausragende Torquote des Neuzugangs von der Sinnhaftigkeit des Transfers überzeugen.

Mehr als dreimal so viele Tore wie die drei FCN-Stürmer zusammen

Beim Absteiger SV Wehen Wiesbaden traf Schäffler zuletzt 19 Mal. Und damit mehr als dreimal so oft, wie die Stürmer des FCN zusammen. Michael Frey, Mikael Ishak und Adam Zrelak brachten es auf kümmerliche sechs Saisontore. Beim neuen Sturmführer war dies keine Eintagsfliege: In der 3. Liga hatte er es für Wehen Wiesbaden in drei Spielzeiten auf 52 Tore gebracht. Diese Torgefahr stach nun beim Club letztlich auch nur leise Bedenken über die läuferischen Fähigkeiten aus. "Wir waren auf der Suche nach einem robusten und spielstarken Angreifer", ließ sich Hecking zitieren. Dem Bericht zufolge war Schäffler dem FCN immerhin 800 000 Euro Ablöse wert.

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Lars Pollmann  
17.08.2020