Unzufrieden mit der Arbeitssituation

Medien: Flick stellt Bayern-Zukunft in Frage

Flick ist mit seiner Situation nicht zufrieden. Foto: Imago
Flick ist mit seiner Situation nicht zufrieden. Foto: Imago

Der FC Bayern greift am Mittwochabend ersatzgeschwächt ins Viertelfinale der Champions League ein. Gegen Paris Saint-Germain steigt eine Wiederholung des Vorjahres-Finals, in dem die Elf von Hansi Flick den ersehnten Triumph in der Königsklasse errang. Ob der Erfolgscoach über den Sommer hinaus bleibt, gilt derweil weiterhin als äußerst fraglich.

Bekanntlich müsste der Ex-Profi wohl nur zugreifen und könnte die Nachfolge von Joachim Löw als Bundestrainer antreten. Der ehemalige Assistent gilt als Wunschlösung der Verbandsspitze, die offiziell allerdings nicht an einen unter Vertrag stehenden Trainer herantreten will. Sollte es jedoch Signale von Flick geben, könnte sich die Haltung beim DFB-Team ändern. Ausgeschlossen ist das nicht, wie Sport Bild berichtet.

Gegenüber den Bossen Unzufriedenheit angezeigt

Demnach hat Flick den Verantwortlichen des FC Bayern gegenüber seine Unzufriedenheit über die aktuelle Arbeitssituation angezeigt und angekündigt, sich über seine Zukunft Gedanken machen zu wollen. Knackpunkt sei weiterhin das angespannte Verhältnis zu Sportchef Hasan Salihamidzic, das sich in erster Linie um die Frage der Mitsprache des Chefcoachs in der Personalpolitik beziehen soll. Zuletzt schlossen die beiden Kontrahenten eine Art Burgfrieden, der aber als brüchig gilt.

DFB-Interesse nicht entscheidend, aber reizvoll

Für Flick sei derweil das Interesse des DFB-Teams nicht entscheidend, auch wenn die Aussicht auf den wichtigsten Trainerposten in Deutschland natürlich einen gewissen Reiz ausübe. Vielmehr gehe es aber um die Frage, wie das Arbeitsklima für ihn beim FC Bayern langfristig aussehen könnte. Entscheidenden Charakter nimmt folgerichtig die Haltung von Oliver Kahn ein, der ab Sommer mehr Kompetenzen erhalten soll und Ende des Jahres den Vorstandsvorsitz von Karl-Heinz Rummenigge übernimmt. Laut des Magazins hält sich der designierte Bayern-Boss bisher zurück. Flick, mit Vertrag bis 2023 ausgestattet, dürfte dies regstrieren.

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Lars Pollmann  
07.04.2021

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