Auswechslung in München, durchgespielt gegen Freiburg

Medien: Favre-Umgang mit Haaland eckt beim BVB an

Haaland spielte gegen Bayern 66 Minuten. Foto: Andreas Gebert - Pool/Getty Images
Haaland spielte gegen Bayern 66 Minuten. Foto: Andreas Gebert - Pool/Getty Images

Borussia Dortmund hat vor der Länderspielpause nach zwei Niederlagen einen lockeren 4:0-Sieg über den Lieblingsgegner SC Freiburg erzielt. Erling Haaland war dabei mit zwei Treffern und einer Vorlage neben Gio Reyna (drei Assists) der überragende Mann. Dass der Norweger in der Schlussphase noch seine Vorlage auf Felix Passlack spielen konnte, sorgt intern angeblich für Irritationen.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach habe es im Verein kollektives Kopfschütteln darüber gegeben, dass Haaland am Ende einer englischen Woche bei einem entschiedenen Spiel über die volle Distanz ging. Den Stürmer selbst wird es nicht gestört haben, ihn müssen sie beim BVB eher bremsen, als dass er um Pausen bitten würde. Eine eben solche gab ihm jedoch Trainer Lucien Favre wenige Tage zuvor im DFL-Supercup. Nach 66 Minuten war für den Jungstar Schluss.

Der eigenen Mannschaft den Stecker gezogen

Angeführt von Haaland war Dortmund zuvor drauf und dran, gegen den wankenden FC Bayern endlich mal wieder auswärts zu gewinnen. Favre zeigte jedoch, welchen Stellenwert der Supercup für ihn hat, indem er seinen besten Mann auswechselte. Schonung für die wichtigeren Aufgaben, so die einhellige Lesart. Der eigenen Mannschaft schien es etwas den Stecker zu ziehen, ein kleiner Prestige-Sieg bei den Bayern gelang so nicht. Unter Fans sorgte die Maßnahme bereits während der Partie für Diskussionen. Im Verein kam es, jedenfalls dem Magazin zufolge, dazu wohl erst, als Favre Haaland in der nächsten Partie bis zum Schlusspfiff der Belastung aussetzte. In der 66. Minute hatte der Nationalspieler da zum 3:0 erhöht, die Partie war entschieden, Dortmund hatte noch alle fünf Wechseloptionen.

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Lars Pollmann  
14.10.2020