Neuer Termin offenbar am 19. April

Medien: Entscheidung über Champions-League-Reform wird vertagt

Die UEFA will zeitnah über die Zukunft der Champions League entscheiden. Foto: Imago
Die UEFA will zeitnah über die Zukunft der Champions League entscheiden. Foto: Imago

Ursprünglich sollte am Mittwoch (31. März) über die geplanten Reformen in der Champions League entschieden werden. Allerdings verzögert sich der Prozess um einige Wochen.

Das berichtet die Sportschau. Demnach tagte die Kommission für Klubwettbewerbe der UEFA am Dienstag über die Reformpläne der Champions League, ehe die finale Version an das Exekutivkomitee übergeben wird. Dieses hätte am Mittwoch endgültig über die Zukunft des höchsten europäischen Vereinswettbewerbs entscheiden sollen. Aufgrund eines Konflikts zwischen der UEFA und der europäischen Klubvereinigung ECA werde die Entscheidung nun jedoch erst am 19. April fallen.

Spitzenvereine fordern Vermarktung durch ECA

Hintergrund der Meinungsverschiedenheit sei, dass die Spitzenvereine ein gemeinsames Unternehmen von der UEFA und der ECA fordern würden. Dieses solle "die kommerziellen Rechte an dem Wettbewerb halten und vermarkten", heißt es in dem Bericht. Die Aufgaben sollen demzufolge zweigeteilt werden: Die UEFA wäre für die Organisation des Wettbewerbs zuständig, die ECA für TV- und Sponsorenverträge. Sollten die Vereine ihren Vorschlag durchsetzen, sei der Einstieg von Investoren und damit womöglich ein größerer Gewinn möglich. Laut der Sportschau ist die UEFA von diesem Vorschlag nicht überzeugt.

Florian Bajus  
30.03.2021

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