Sportchef verhandelt seinen Abschied selbst

Medien: Eintracht und Bobic bei Ablöse noch weit auseinander

Bobics Wechsel zur Hertha ist noch nicht in trockenen Tüchern. Foto: Imago
Bobics Wechsel zur Hertha ist noch nicht in trockenen Tüchern. Foto: Imago

Die aktuelle Länderspielpause dürfte bei den meisten Klubs der Bundesliga dazu dienen, die Planungen für die kommende Saison voranzutreiben. Bei Eintracht Frankfurt dominiert dabei das Thema Fredi Bobic. Sein Abschied in Richtung Hertha BSC ist längst eine Frage der Ablöse, die der Sportchef wohl selbst verhandelt.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach wolle der designierte starke Mann der Alten Dame keinen direkten Kontakt zwischen den beiden Klubs, sondern sich selbst um die Angelegenheit kümmern. Laut des Magazins liegen die Parteien aber noch weit auseinander. So habe die Frankfurter Führungseben anfänglich noch eine Ablöse im Bereich von zehn Millionen Euro angesiedelt, aktuell liege die Forderung eher bei fünf Millionen Euro. 

Bobic soll sich Dankbarkeit wünschen

Bobic hingegen halte ein bis zwei Millionen Euro für realistisch und ausreichend. Tatsächlich würde sich einer der wichtigsten Architekten des Erfolgs der Eintracht wohl sogar wünschen, dass der Verein ihm aus Dankbarkeit überhaupt keine Steine in den Weg legt. Doch der Rubikon ist an dieser Stelle wohl schon längst überschritten. Selbst eine Eskalation des Konflikts gilt dem Bericht zufolge als nicht ausgeschlossen, demnach könnte Frankfurt den Wechsel von Bobic mit arbeitsrechtlichen Schritten verkomplizieren.

Arabi für 500 000 Euro zu haben?

Ein Grund für die wenig flexible Haltung der Hessen dürfte sein, dass die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Bobic wohl nur schleppend verläuft. Dem Magazin zufolge hat sich der Klub bislang nicht darauf festgelegt, ob ein Name mit Strahlkraft kommen soll, oder die reine Qualifikation zu beachten sei. Immerhin: In Samir Arabi von Arminia Bielefeld soll ein Anwärter dank einer Ausstiegsklausel für 500 000 Euro zu haben sein.

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Lars Pollmann  
24.03.2021

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