Keine Bewegung im Poker

Medien: Die Suche nach einem Bobic-Nachfolger stockt

Will Eintracht Frankfurt verlassen: Fredi Bobic. Foto: Imago
Will Eintracht Frankfurt verlassen: Fredi Bobic. Foto: Imago

Bei welchem Verein Fredi Bobic ab der kommenden Saison die sportlichen Geschicke leiten wird, ist offen. Selbiges gilt für die Frage, wer bei Eintracht Frankfurt in seine Fußstapfen treten wird. Die Suche nach einem Nachfolger soll stocken.

Fredi Bobic möchte sein Amt als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt im Sommer niederlegen, obwohl sein Vertrag bis 2023 gültig ist. Die Eintracht ist gesprächsbereit, soll Medienberichten zufolge eine Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro verlangen. Nach ersten Gerüchten über einen Wechsel zu Hertha BSC und einer Bestätigung von Hertha-Aufsichtsratsmitglied Jens Lehmann, dass die Berliner an Bobic interessiert sind, ist es um die Zukunft des 49-Jährigen allerdings ruhig geworden. 

"Lose Sondierungen" statt ernste Verhandlungen

Solange sich der Status quo nicht ändert, bemüht sich die SGE offenbar nicht mit allen Kräften um einen möglichen Nachfolger. Wie der kicker berichtet, soll lediglich Christoph Spycher ein Angebot unterbreitet worden sein, der frühere Eintracht-Kicker (2005-2010) erteilte dem Klub aber eine Absage und verwies auf seinen bis 2022 datierten Vertrag bei den BSC Young Boys. Darüber hinaus seien nur "lose Sondierungen" vorgenommen worden, gehandelt wurden zuletzt etwa Markus Krösche (RB Leipzig), Jonas Boldt (Hamburger SV) und Samir Arabi (Arminia Bielefeld). Der Druck wächst damit auf Frankfurter Seiten - die Hertha, so wirke es, dürfte "in unmittelbarer Zukunft" aber noch nicht auf die Verantwortlichen zugehen. 

Florian Bajus  
23.03.2021