Trotz großer Konkurrenz

Medien: Darum hat sich Pepi für Augsburg entschieden

Ricardo Pepi steht angeblich vor einem Wechsel nach Augsburg. Foto: Getty Images.
Ricardo Pepi steht angeblich vor einem Wechsel nach Augsburg. Foto: Getty Images.

Trotz namhafter Konkurrenz steht der FC Augsburg übereinstimmenden Medienberichten zufolge vor der Verpflichtung des US-amerikanischen Sturmtalents Ricardo Pepi. Unter anderem US-Nationaltrainer Gregg Berhalter soll den 18-Jährigen von den Fuggerstädtern überzeugt haben.

Das berichtet die Bild-Zeitung. Berhalter kennt FCA-Manager Stefan Reuter und Lizenzspielerleiter Christoph Janker aus gemeinsamen Tagen bei 1860 München. Der heutige Nationaltrainer der USA spielte von 2006 bis 2009 für die Löwen, Janker wechselte wenige Wochen nach Berhalters Ankunft zur TSG Hoffenheim - als sportlicher Leiter (2006 - 2009) war Reuter für beide Entscheidungen verantwortlich. Wie berichtet wird, habe Berhalter Pepi von einem Wechsel in die Bundesliga überzeugt. Zusätzlich hätten die Kontakte des amerikanischen Investors David Blitzer geholfen, dessen Unternehmen "Bolt Football Holdings" im April 2021 mit Anteilen in Höhe von 45 Prozent beim FC Augsburg eingestiegen war.

Bayern war Ablösesumme zu hoch

Auch der FC Bayern und der VfL Wolfsburg waren dem Vernehmen nach am 18-jährigen Sturmtalent vom FC Dallas interessiert. Der Bild-Zeitung zufolge war den Verantwortlichen des Rekordmeisters allerdings die Ablösesumme zu hoch, da Pepi nicht auf Anhieb Einsatzchancen bei den Profis gehabt hätte. In Wolfsburg hätte der US-amerikanische Nationalspieler (7 Einsätze, 3 Tore) derweil Lukas Nmecha nach dessen Knöchelverletzung ersetzen sollen. Wie zuvor Fabrizio Romano vermeldet hatte, soll die Wahl allerdings auf den FCA gefallen sein (fussball.news berichtete), der gemäß der Bild-Zeitung 13 Millionen Euro Ablöse zahlt.

Florian Bajus  
02.01.2022