Gladbacher im Sommer ablösefrei

Medien: BVB von Zakaria-Transfer "weit abgerückt"

Zakaria könnte für den BVB zu teuer sein. Foto: Getty Images
Zakaria könnte für den BVB zu teuer sein. Foto: Getty Images

Denis Zakaria beherrscht bei Borussia Mönchengladbach dieser Tage nebst Matthias Ginter die Schlagzeilen. Seit klar ist, dass der Schweizer Mittelfeldmann und sein deutscher Abwehrkollege keinen neuen Vertrag unterschreiben werden, überstürzen sich die Medienberichte mit Gerüchten über potenzielle neue Arbeitgeber. An Zakaria soll unter anderem Borussia Dortmund reges Interesse zeigen.

Der Mittelfeldspieler würde somit Marco Rose zum BVB folgen, was ein eigenes Geschmäckle hätte. Sportlich passt der dynamische Schweizer gut ins Konzept, das Dortmund verfolgen will, zumal er den eher behäbigen Axel Witsel ersetzen könnte, dessen eigener Vertrag ausläuft. Obwohl mit einem wahrscheinlichen Abgang des Belgiers ein Top-Verdiener von der Gehaltsliste käme, müsste sich der BVB für Zakaria mitunter strecken. Angesichts zahlungskräftiger Konkurrenz aus dem europäischen Ausland hat Dortmund nicht alle Argumente auf der eigenen Seite.

Zakaria zu teuer?

Die WAZ berichtet nunmehr, die Schwarzgelben seien "mittlerweile von einem möglichen Wechsel weit abgerückt". Hintergrund seien die "durch die Corona-Pandemie und die erneuten Geisterspiele" limitierten finanziellen Spielräume des BVB. Ob es sich dabei um ein generell abgekühltes Interesse handelt, oder aber eine Verpflichtung nur im Winter ausgeschlossen ist, in deren Rahmen Gladbach noch eine Ablöse kassieren würde, geht aus dem Bericht der Regionalzeitung nicht hervor.

Winter-Wechsel steht im Raum

Englische Vereine seien mitunter bereit, für Zakaria bis Schließung des Transferfensters Ende des Monats eine Summe auf den Tisch zu legen, die die Fohlen ins Grübeln bringen würde. "Es gibt nichts, was auf meinem Schreibtisch liegt", ließ sich Sportdirektor Max Eberl unter der Woche allerdings zitieren. "Dass sich viele Spekulationen um beide ranken, ist nicht überraschend", sagt er unter Verweis auf Ginter und Zakaria. Das letzte Wort beim Schweizer und Dortmund scheint auch noch nicht gesprochen.

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Lars Pollmann  
14.01.2022