Wohl einer für die Reserve

Medien: BVB soll Interesse an Offensivspieler Bundu haben

Mustapha Bundu hat sich beim dänischen Erstligisten Aarhus GF einen Namen gemacht.
Mustapha Bundu hat sich beim dänischen Erstligisten Aarhus GF einen Namen gemacht. (Foto: imago)

In der dänischen Liga hat Mustapha Bundu zuletzt ordentlich Gas gegeben und war an vielen Toren beteiligt, sodass er sich in Europa auf verschiedenste Scout-Listen gespielt hat. Anscheinend auch auf die von Borussia Dortmund.

Mustapha Bundu stammt aus der westafrikanischen Republik Sierra Leone. Der 23-Jährige steht derzeit beim dänischen Klub Aarhus GF unter Vertrag, wo er in der zuletzt absolvierten Spielzeit in 31 Pflichtspielen an 22 Treffern beteiligt war, zehn Tore gingen dabei direkt auf sein Konto. Wie die dänische Zeitung Århus Stiftstidende berichtet, soll der Flügel-Spieler vor einem Sprung in die Bundesliga stehen, dabei wird konkret Borussia Dortmund genannt. "Ich habe nichts über Dortmund gehört. Vielleicht ist etwas dran, aber ich bin bisher nicht informiert worden", sagte Bundu selbst zu den Gerüchten. "Das ist ein großer Klub. Das wäre natürlich fantastisch und ein toller Ort zu spielen, wenn sie denn tatsächlich interessiert sind."

Bundu wohl eher ein Mann für die Reserve

Trotz der überaus guten Leistungen in den vergangenen 12 Monaten wird Bundu, wenn der Transfer zum BVB Wirklichkeit werden sollte, wohl nicht als Königstransfer bei den Schwarz-Gelben gehandelt. Laut transfermarkt.de beträgt sein aktueller Marktwert 1,6 Millionen Euro. Bei all den großen Namen, die sich im Kader von Borussia Dortmund tummeln, scheint Bundu sich erst einmal weit hinten anstellen zu müssen. Realistisch könnte da die zweite Mannschaft des BVB sein. In der Regionalliga müsste der Offensivmann dann beweisen, dass er den Schritt in den Profikader schaffen kann. Noch ist Bundu bei Aarhus unter Vertrag und sagt zu seiner Zukunft: "Wenn die Saison nächste Woche endet, kann ich mich mit dem AGF-Management zusammensetzen und dann die beste Lösung für mich und die beste Lösung für den Verein finden."

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Tom Jacob  
29.07.2020