Werder-Trainer nur noch auf Bewährung im Amt

Medien: Bremen fehlte eine kurzfristige Alternative zu Kohfeldt

Florian Kohfeldt erhält gegen RB Leipzig eine Bewährungschance. Foto: Imago.
Florian Kohfeldt erhält gegen RB Leipzig eine Bewährungschance. Foto: Imago.

Florian Kohfeldt bleibt Cheftrainer von Werder Bremen - vorerst. Im DFB-Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig wird der 38-Jährige auf der Bank sitzen, eine Job-Garantie bis Saisonende stellte ihm Sportchef Frank Baumann aber nicht aus. Offenbar durfte Kohfeldt sogar nur im Amt bleiben, da eine kurzfristige Alternative gefehlt hat.

Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach seien die Verantwortlichen von Werder Bremen von der Dynamik, die durch die drei Niederlagen in der zurückliegenden englischen Woche entstanden ist, überrascht worden. Aufgrund dessen habe man keine kurzfristigen Alternativen zu Kohfeldt in der Hinterhand gehabt. Die angebliche Wunschlösung laute Thomas Schaaf, der 59-Jährige habe für das Pokalspiel gegen Leipzig aber nicht zur Verfügung gestanden. U23-Trainer Konrad Fünfstück komme derweil nicht für den Cheftrainerposten in Frage.

Kohfeldt-Zukunft ungewiss

Weiter heißt es, dass Kohfeldt bei einem überzeugenden Auftritt gegen die Sachsen bis zum Saisonende Werder-Trainer bleiben könnte. Gleichzeitig mehren sich die Spekulationen, dass beide Parteien spätestens nach der laufenden Spielzeit getrennte Wege gehen werden. Früher oder später könnte der Verein daher einen neuen Cheftrainer präsentieren.

Florian Bajus  
27.04.2021