Interne Vorgabe

Medien: Bobic sollte Transfer-Plus von 30 Millionen Euro erzielen

Bobic erlebt mit Hertha einen schwierigen Start. Foto: Getty Images
Bobic erlebt mit Hertha einen schwierigen Start. Foto: Getty Images

Hertha BSC droht angesichts des bestenfalls durchwachsenen Saisonstarts in der Bundesliga einmal mehr eine Spielzeit irgendwo zwischen Abstiegskampf und Niemandsland der Tabelle. Schnell wird erste Kritik an Fredi Bobic laut, der im Sommer einen Umbruch im Kader eingeläutet hat. Dabei ging es aber auch um wirtschaftliche Faktoren.

Bereits im September hatte der neue Sportchef der Alten Dame gegenüber dem kicker erklärt, für Hertha sei es darum gegangen "einen Transferüberschuss zu erwirtschaften und gleichzeitig in die Substanz der Mannschaft zu investieren". Ein Bericht von Sport Bild konkretisiert nun die Ausmaße dieser internen Vorgabe. Demnach habe Bobic den Auftrag gehabt, ein Transfer-Plus von rund 30 Millionen Euro zu erwirtschaften. Die Vorgabe verfehlte Hertha BSC wohl um einige Millionen Euro, obwohl für Profis wie Matheus Cunha und Jhon Cordoba durchaus bemerkenswerte Ablösen geflossen sind.

Projekt Hertha benötigt Zeit

Unter anderem hatte der Hauptstadtklub selbst spät im Transferfenster noch Verpflichtungen getätigt, im Gegenzug Spieler aber nur leihweise abgegeben. Neben den wirtschaftlichen Faktoren stand bei Hertha dem Vernehmen nach im Vordergrund, der Mannschaft eine neue Mentalität mitzugeben. Bobic hat dabei schon betont, dass das Projekt in Berlin Zeit benötige. "Ich habe einiges gesehen, wo Hertha noch hintendran ist und was ich ändern möchte", zitiert das Magazin den von Eintracht Frankfurt geholten Sportchef. Am Wochenende steht die brisante Rückkehr an den Main an.

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Lars Pollmann  
13.10.2021