Hertha BSC

Medien: Boateng könnte Sportdirektor werden

Boateng winkt eine Rolle im Management. Foto: Getty Images
Boateng winkt eine Rolle im Management. Foto: Getty Images

Hertha BSC hat am Dienstag zum wiederholten Male in der laufenden Saison eine bittere Niederlage in der Bundesliga kassiert. Tief in der Nachspielzeit setzte es das 1:2 beim VfB Stuttgart, durch das die Alte Dame im Tabellenkeller auf den Relegationsplatz gerutscht ist. Kevin-Prince Boateng erlebte das Drama von der Bank, war nicht zum Einsatz gekommen.

In seiner letzten Profi-Saison ist der Mittelfeldmann eine Teilzeitkraft, seit Ende August ist der 35-Jährige nur zu drei kurzen Einwechslungen in der Bundesliga gekommen. Längst ist Boateng für die Kabine von Hertha wichtiger als für das Spiel von Sandro Schwarz. Als Führungskraft, Wortführer und Profi, der so ziemlich alles in seiner Karriere erlebt hat, hat der Altmeister intern weiterhin hohen Wert. Deshalb sehen die Pläne des Klubs wohl auch vor, Boateng nach seinem Karriereende in anderer Funktion einzubinden.

Nachfolger von Friedrich?

Einem Bericht von Sport Bild zufolge hat Fredi Bobic Boateng auch als Sportdirektor auf dem Zettel. Von 2020 bis März diesen Jahres hatte Arne Friedrich den Posten inne, nun könnte also ab Sommer ein anderer Ex-Profi der Hertha folgen. Die Nähe zum Team, Trainerstab und auch zu Bobic, die große Erfahrung und die Identifikation mit dem Hauptstadtklub sprechen sicher für Boateng, der durch seine Auslandsstationen in England, Italien, Spanien und der Türkei auch international gut vernetzt ist. Dem Vernehmen nach soll die Entscheidung über die zweite Laufbahn des Routiniers schon bald fallen.

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Lars Pollmann  
09.11.2022