Nicht nur PSG

Medien: Auch Inter buhlt um Matheus Cunha

Matheus Cunha hat in der Rückrunde auf sich aufmerksam gemacht. Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Matheus Cunha hat in der Rückrunde auf sich aufmerksam gemacht. Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Hertha BSC hat mit der Verpflichtung von Matheus Cunha im Winter einen Treffer gelandet. Der Brasilianer erzielte in elf Einsätzen fünf teilweise traumhaft schöne Tore und etablierte sich als großer Hoffnungsträger für die Zukunft. Allerdings buhlen namhafte Klubs um den Angreifer.

Berichte aus Frankreich um Interesse von Paris Saint-Germain muteten zunächst kurios an, sind aber wohl keineswegs aus der Luft gegriffen. Sowohl kicker.de, als auch die Bild-Zeitung bestätigen, dass der Klub von Thomas Tuchel ein Auge auf den 22-Jährigen geworfen hat. Demnach soll es sogar schon seit drei Wochen Kontakt geben. Cunha wird von der Agentur 22 Sportsmanagement beraten, deren Geschäftsführer der Deutsch-brasilianische Ex-Profi Kevin Kuranyi ist. Sportdirektor Leonardo von PSG ist ebenfalls Brasilianer. 

Inter würde eher Stammplatz bieten

In Paris würde Cunha freilich kein Stammplatz winken, neben den Superstars Neymar und Kylian Mbappe dürfte im Sturm Mauro Icardi erste Wahl sein. Allerdings stehen Edinson Cavani und Eric Maxim Choupo-Moting zur neuen Saison nicht mehr zur Verfügung. Ein andererKlub könnte Cunha womöglich eher einen Stammplatz in Aussicht stellen. So meldet das Boulevardblatt, auch bei Inter Mailand bestehe nach wie vor Interesse am Stürmer. Die Lombarden müssen wohl spätestens 2021 mit dem Abschied von Lautaro Martinez rechnen, den es zum FC Barcelona ziehen dürfte.

Cunha fühlt sich wohl bei Hertha

Neben Romelu Lukaku wäre dann Platz für einen spielstarken Angreifer mit Torgefahr. Allerdings hat Hertha BSC dieser Tage keinen wirtschaftlichen Grund für den Verkauf eines Unterschiedsspielers, der im Januar erst 18 Millionen Euro gekostet haben soll. Zudem, und noch entscheidender, habe Cunha selbst kein Problem damit, weiter in der Bundeshauptstadt zu spielen. Demnach fühle er sich auch und gerade unter Trainer Bruno Labbadia wohl. Dass der Winter-Neuzugang von RB Leipzig seinen bis 2024 laufenden Vertrag erfüllt, ist deshalb nicht gesagt. Einen raschen Abschied aus Berlin kann man aber wohl ausschließen.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
26.07.2020