1.FC Köln

Medien: Andersson zum Medizincheck in Kopenhagen

Andersson steht unmittelbar vor dem Abschied aus Köln. Foto: Getty Images
Andersson steht unmittelbar vor dem Abschied aus Köln. Foto: Getty Images

Der 1.FC Köln muss sparen, nicht zuletzt auch nach dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal bei Jahn Regensburg. Logisch, dass vor allem Top-Verdiener als Kandidaten gelten, die nicht mehr die ganz große sportliche Rolle spielen. Dieses Profil trifft auf Sebastian Andersson zu, bei dem sich zuletzt nach und nach Wechseloptionen zu zerschlagen schienen. Nun steht der Abgang des Schweden aber offenbar bevor.

Wie der Express berichtet, befindet sich der Angreifer am Donnerstag in Kopenhagen, um den obligatorischen Medizincheck beim dänischen Traditionsklub Bröndby IF zu absolvieren. Einem Vollzug des Transfers stünde dann nichts mehr im Wege. Die Trennung werde von beiden Seiten angestrebt, heißt es im Boulevardblatt. Andersson verdient zwar beim FC mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr, als ihm in Dänemark geboten wird. Dafür aber winkt sportlich unter Steffen Baumgart keine große Rolle mehr.

In der Hierarchie deutlich verloren

Der noch 2020 6,5 Millionen Euro teure Einkauf von Union Berlin ist in der Sturm-Hierarchie der Geißböcke weit zurückgefallen. Anthony Modeste, Steffen Tigges, Sargis Adamyan, Jan Thielmann und Tim Lemperle würden derzeit, Fitness vorausgesetzt, bevorzugt. Ob der Abschied von Andersson dem FC sonderlich viel Geld einbringt, bleibt abzuwarten. Im Raum stand zuletzt eine Zahlung von umgerechnet knapp 1,3 Millionen Euro. Aus Dänemark ist am Donnerstag aber zu vernehmen, dass die Ablöse deutlich geringer ausfallen könnte. Am wichtigsten ist für die Verantwortlichen in Köln wohl ohnehin, einen potenziell unzufriedenen Spieler weniger zu haben. Noch dazu soll Andersson mit über 2 Millionen Euro Jahresgehalt in den Büchern der Domstädter stehen. Diese Summe stünde dem 31-Jährigen noch bis Saisonende zu, dann läuft sein Vertrag aus.

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Lars Pollmann  
04.08.2022