Nach Attacken der eigenen Fans

Medien: Alle Spieler wollen weiterhin für Schalke auflaufen

Cheftrainer Dimitrios Grammozis kann im Endspurt der Saison offenbar auf alle Akteure zurückgreifen. Foto: Imago.
Cheftrainer Dimitrios Grammozis kann im Endspurt der Saison offenbar auf alle Akteure zurückgreifen. Foto: Imago.

Sportvorstand Peter Knäbel hat den Spielern des FC Schalke 04 freigestellt, ob sie nach den gewaltsamen Übergriffen der Fans noch einmal für den Verein auflaufen wollen. Während zunächst darüber berichtet wurde, dass sich ein Trio gegen einen Einsatz im Saisonfinale entschieden habe, soll bislang kein Spieler auf die Klubverantwortlichen zugegangen sein.

Das berichtet der kicker. Dem Fachmagazin zufolge habe bis dato noch kein Spieler bei Cheftrainer Dimitrios Grammozis oder der Vereinsführung den Wunsch hinterlegt, die übrigen drei Pflichtspiele für den FC Schalke 04 nicht mehr zu bestreiten. Vor knapp einer Woche wurde noch darüber spekuliert, dass ein Trio von Knäbels Angebot Gebrauch machen wolle (fussball.news berichtete).

Vorbereitung auf das Hoffenheim-Spiel begann erst am Mittwoch

In der zurückliegenden englischen Woche wurde der Abstieg des Tabellenletzten mit der 0:1-Niederlage bei Arminia Bielefeld endgültig besiegelt. Nach dem Spiel traf die Mannschaft vor der Veltins-Arena auf mehrere hundert Fans, im Zuge dessen kam es zu gewaltsamen Übergriffen. Der Trainingsbetrieb wurde daraufhin bis Montag eingestellt, aufgrund von zwei zunächst positiven Corona-Tests begann jedoch erst am Mittwoch die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim. Wie der Verein am Dienstag vermeldet hat, soll es sich in beiden Fällen um falsch positive Tests gehandelt haben.

Florian Bajus  
29.04.2021