Vertrag läuft 2021 beim FCB aus

Medien: Alaba-Berater spricht mit "allen großen Namen" - Juve "besondere Stellung"

England, Frankreich, Italien, Spanien - Alaba scheint die Qual der Wahl zu haben.
England, Frankreich, Italien, Spanien - Alaba scheint die Qual der Wahl zu haben. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images

David Alaba will seinen 2021 auslaufenden Vertrag beim FC Bayern bislang nicht verlängert, wonach er im kommenden Sommer ablösefrei wäre. Hinter den Kulissen soll sein Berater Pini Zahavi mit "allen großen Klubs" verhandeln.

Wie der FC Bayern schon längst deutlich machte, haben die Münchner ihr finales Angebot zur Vertragsverlängerung von David Alaba über 2021 hinaus zurückgezogen. Zwar sei das letzte Wort noch nicht gesprochen und der Abwehrspieler könne auf den Rekordmeister nochmal zukommen, doch derzeit scheint es, als würde der Österreicher im kommenden Sommer ein neues Abenteuer suchen wollen.

Juve-Geschäftsführer kämpft um Alaba

Laut Angaben des italienischen Transferportals calciomercato.com führe Alaba-Berater Pini Zahavi derzeit Gespräche mit "allen großen Klubs". Zu Vereinen, die bereits gehandelt wurden, zählen Paris Saint-Germain, Liverpool, Manchester City, Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin. Die Turiner, so berichtet es calciomercato.com, nehmen "eine besondere Stellung" ein. Fabio Paratici, Geschäftsführer beim italienischen Rekord- und Serienmeister, wolle demnach alles dafür tun, um Alaba zu Juventus zu holen.

Bereiten Alabas Forderungen Probleme?

Die Alte Dame soll bereits seit geraumer Zeit auf der Suche nach Konkurrenz für Linksverteidiger Alex Sandro sein - der Bayern-Star könnte den Brasilianer verdrängen. Das Transferportal mutmasst gleichzeitig aber, dass sich ein Transfer Alabas als schwieriges Unterfangen rausstellen dürfte. Der 28-jährige Verteidiger der Münchner könnte den Italienern zu hohe Forderungen stellen, vor dem Hintergrund, dass Juve ohnehin schon bemüht sei, die Personalkosten zu senken. Klubs aus England könnten wohl weniger Probleme haben, Alabas Forderungen nachzukommen. Letztlich wird es aber davon abhängig sein, was der Defensivspieler selbst möchte. Bis spätestens Sommer 2021 wird Klarheit herrschen.

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Adrian Kuehnel  
14.11.2020