Aufregung um PSG

Mbappe: "Jeder mit Augen im Kopf hat das gesehen"

Mbappe glich gegen Newcastle aus. Foto: FRANCK FIFE/AFP via Getty Images
Mbappe glich gegen Newcastle aus. Foto: FRANCK FIFE/AFP via Getty Images

Paris Saint-Germain nimmt in der Champions League aufgrund eines fragwürdigen Elfmeters einen Punkt gegen Newcastle United mit. Torschütze Kylian Mbappe sah seine Mannschaft gegen die Engländer grundsätzlich überlegen.

Mbappe nach Remis gegen Newcastle: "Wir waren total dominant"

Kylian Mbappe sorgte am Dienstagabend in der 98. Minute per Elfmeter für das Tor zum 1:1. Hinterher sagte der Angreifer von Paris Saint-Germain bei RMC Sport: "Ich hätte meiner Mannschaft mehr helfen können. Ich hatte viele Chancen und habe nicht häufiger getroffen. Jeder mit Augen im Kopf hat gesehen, dass wir dominiert haben. Wir müssen am Ende noch effektiver sein, denn wir waren total dominant." Sein Team habe für ein Spiel in der Champions League fast schon "zu viele Chancen" gehabt, so der 24-Jährige.

Newcastle United war jedoch der erneuten Sensation nahe, nachdem man bereits im Hinspiel 4:1 gegen PSG gewonnen hatte. Denn der Premier-League-Klub ging dank Alexander Isak nach 24 Minuten im Pariser Parc des Princes in Führung. Und diese währte bis zur 98. Minute: Dann verwandelte Mbappe für PSG den besagten Strafstoß, um den es Kontroversen gibt (fussball.news berichtete).

Elfmeter für PSG sorgt für Kontroversen

Ousmane Dembele schoss Tino Livramento aus kurzer Distanz an die Brust, von dort flog der Ball unglücklich gegen seine Hand. Schiedsrichter Szymon Marciniak, der auch das WM-Finale zwischen Argentinien und Frankreich (4:2 n.E.) gepfifften hatte, fällte die harte Entscheidung und zeigte auf den Punkt. Allen voran der ehemalige Newcastle-Profi Jermaine Jenas, mittlerweile als TV-Experte tätig, echauffierte sich. "Wenn ich mir das anschaue, ist es eine der schändlichsten Entscheidungen, die ich seit langer, langer Zeit gesehen habe", ärgerte sich der Engländer bei TNT Sports. Marciniaks Pfiff sei "wirklich schockierend" gewesen, so Jenas weiter: "Nie im Leben ist das ein Elfmeter. Was soll Livramento denn mit seinem Arm machen? Ihn sich auf den Rücken binden? Die Spieler haben alles reingeworfen und es hätte ein historischer Sieg werden sollen. Jetzt hat man das Gefühl, dass sie betrogen wurden."

Für PSG war es also ein glücklicher Strafstoß, der am Ende noch zum Remis führte. Mit dem Punktgewinn liegen die Pariser nun in der Champions League hinter Borussia Dortmund auf Platz zwei der Gruppe F. Hätte Newcastle am Dienstagabend in Paris gesiegt, lägen die Magpies jetzt direkt hinter dem BVB an zweiter Stelle.

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Adrian Kühnel  
29.11.2023