FC Bayern

Mazraoui: "Nur wir selbst unser größter Gegner"

Mazraoui kommt bei den Bayern auch selbst besser in Fahrt. Foto: Getty Images
Mazraoui kommt bei den Bayern auch selbst besser in Fahrt. Foto: Getty Images

Für den FC Bayern hätte ein Heimsieg gegen Inter Mailand am Dienstagabend zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase eher statistischen Wert. Beide Klubs stehen bereits im Achtelfinale und auch ihre Endplatzierung ist in Stein gemeißelt. Für Noussair Mazraoui und Co. geht es aber auch darum, im zuletzt vielzitierten 'Flow' zu bleiben und ein weiteres Signal zu senden.

Die Münchner sowie die SSC Neapel sind die einzigen Teams, die alle fünf bisherigen Gruppenspiele gewonnen haben. Bei den Süditalienern ist dennoch wohl eher von einem Geheimfavoriten auf den Titel zu sprechen, wohingegen der Rekordmeister auf allen Zetteln weit oben steht. Auch Mazraoui selbst geht sehr selbstbewusst an die Sache heran. Auf die Frage der Abendzeitung, wer Bayerns größter Gegner in der Königsklasse sei, sagt er: "Das sind wir selbst! Wenn wir spielen, was wir können, wenn wir so gut verteidigen wie im Moment, wenn wir uns weiter verbessern, wie wir es bisher getan haben, sind nur wir selbst unser größter Gegner."

"Wir sind ein heißes Team im Moment"

Dennoch gebe es natürlich auch Teams, die in den K.o.-Spielen schwer zu besiegen sein werden. Mazraoui nennt beispielsweise den englischen Meister Manchester City und Titelverteidiger Real Madrid. Angst müsste der FC Bayern in der aktuellen Verfassung aber vor niemandem haben. In der laufenden Champions-League-Saison gab es schließlich mehr oder minder ausnahmslos sehr überzeugende Siege gegen den FC Barcelona, Viktoria Pilsen und bei Inter. "Ich denke, dass die Automatismen bei uns immer besser funktionieren. Jeder Spieler fühlt sich gut, jeder weiß, was zu tun ist und wie es zu tun ist. Man sieht, wie die Qualität aus jedem einzelnen Spieler herauskommt. Wir sind ein heißes Team im Moment, auf jeden Fall", sagt der Marokkaner. Aller wahrscheinlichen Rotation zum Trotz soll es deshalb gegen Inter unbedingt den sechsten Sieg im sechsten Gruppenspiel geben.

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Lars Pollmann  
01.11.2022