Wolfsburg-Wechsel

Matthäus kritisiert Kruse: "Hätte sich ein Denkmal setzen können"

Wieder im VfL-Dress: Max Kruse. Foto: Getty Images
Wieder im VfL-Dress: Max Kruse. Foto: Getty Images

Max Kruse hat Union Berlin nach eineinhalb Jahren verlassen und ist zum VfL Wolfsburg zurückgekehrt. Lothar Matthäus hätte sich allerdings einen Verbleib bei den Eisernen gewünscht. 

Am Sonntagnachmittag wurde erstmals über eine Rückkehr von Max Kruse zum VfL Wolfsburg berichtet, wenige Stunden später war der Transfer offiziell (fussball.news berichtete). Der 33-jährige Spielmacher kehrt Union Berlin den Rücken und feiert sein Comeback bei den Wölfen, für die er bereits von 2015 bis 2016 gespielt hat. Als Grund für den Wechsel nannte Kruse das "langfristige und hoch dotierte Angebot", das ihm der VfL vorgelegt habe. 

Matthäus: "Das war so eine herrliche Verbindung"

Lothar Matthäus kann Kruses Entscheidung nur bedingt nachvollziehen. "Als Fußball-Romantiker möchte ich sagen, dass diese beiden viel besser zusammenpassen als Kruse und der VfL. Aber neutral betrachtet, kann man es natürlich verstehen", schreibt der TV-Experte in seiner Kolumne für Sky Sport. "Das war so eine herrliche Verbindung zwischen dem Verein aus Köpenick und dem liebenswerten Bad Boy, dass ich gerne gesehen hätte, wie diese Story endet. Kruse hätte sich ein Denkmal setzen können. Aber ich respektiere die Entscheidung, in seinem Alter nochmal einen langfristigen und sehr gut dotierten Vertrag zu unterschreiben", so Matthäus weiter.

Matthäus: Union wird die Bundesliga weiter begeistern

Für Union sei Kruses Abschied "natürlich eine Schwächung", dennoch werde der Tabellenvierte der Bundesliga "versuchen, mit dem tollen Trainer, dem super Publikum und den wirklich guten, sportlich Verantwortlichen, den Verlust von Max Kruse aufzufangen und weiterhin die Bundesliga zu begeistern". Und Matthäus legt sich fest, dass diese Herausforderung gelingen wird: "Die schaffen das."

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Lars Pollmann  
01.02.2022