Schon wieder im Abstiegskampf

Mathenia: "Man wünscht sich schon Mal eine sorgenfreie Saison"

Mathenia leidet mit den Schwankungen der Franken. Foto: Imago
Mathenia leidet mit den Schwankungen der Franken. Foto: Imago

Wenn im Fußball die Rede davon ist, jemand kenne sich im Abstiegskampf aus, ist zumeist ein Trainer gemeint. Es gilt aber in ganz besonderem Maße für Christian Mathenia vom 1.FC Nürnberg. Der Torhüter, der am Mittwoch 29 Jahre alt wird, kennt als Profi kaum etwas anderes als den Kampf um den Klassenerhalt.

"Es ist jetzt glaube ich mein fünftes oder sechstes Jahr, in dem ich mich in Tabellenregionen wiederfinde, die eher im unteren Drittel angesiedelt sind. Da wünscht man sich schon mal eine sorgenfreie Saison", gibt der Schlussmann gegenüber der Bild-Zeitung offen zu. Mit dem SV Darmstadt, Hamburger SV und seit 2018 dem FCN ging es für Mathenia stets am Saisonende noch um alles, zweimal mit dem bitteren Ende eines Abstiegs.

"Ziel war eigentlich die erste Liga"

Aktuell haben die Franken einen gewissen Puffer auf die absolute Gefahrenzone, können sich aber noch nicht zurücklehnen. Von den eigentlichen Vorstellungen von Mathenia ist der Club sehr weit entfernt. "Mein Ziel bei meiner Vertragsunterzeichnung war eigentlich, diesen Verein so schnell wie möglich wieder in die erste Liga zurückzuführen", erinnert das Geburtstagskind, das sich nach dem Abstieg aus der Bundesliga an den 1.FC Nürnberg band.

"Gilt für mich, im Hier und Jetzt zu leben"

Der Club gehöre nach wie vor ins Oberhaus, ist Mathenia überzeugt. Jedoch seien die Franken aktuell eine junge Mannschaft, die noch viel lernen müsse. Von seinen Vorstellungen hat sich der Keeper deshalb ein Stück weit verabschiedet. "Es gilt für mich, im Hier und Jetzt zu leben. Deshalb bringt es jetzt auch nichts, zu sagen, wir spielen in drei Jahren erste Liga." Stattdessen will Mathenia am Ostersonntag gegen den SC Paderborn einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt tätigen.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
31.03.2021

Feed