0:3 gegen den englischen Meister

Matarazzo freut die Lehrstunde durch Liverpool

Eine Verletzung von Erik Thommy gehörte zu den Wermutstropfen. Foto: Imago
Eine Verletzung von Erik Thommy gehörte zu den Wermutstropfen. Foto: Imago

Der VfB Stuttgart hat am Samstag ein Testspiel gegen den FC Liverpool mit 0:3 verloren. Die Engländer sind noch bis Sonntagabend amtierender Champions-League-Sieger und englischer Meister, entsprechend lehrreich war die Partie für die Spieler von Pellegrino Matarazzo.

Der VfB-Coach scherte sich nicht groß um das Ergebnis. Das ist in Testspielen immer zweitrangig und sorgt allenfalls für ein etwas positiveres Gefühl bei der nächsten Trainingseinheit. Statt sich gegen einen schwächeren Gegner zu verdingen, wählte Stuttgart aber bewusst den Clash mit einer Weltklasse-Mannschaft. "Gegen Liverpool zu spielen, ist ein absolutes Highlight. Unabhängig vom Ergebnis war es ein positives Testspiel für uns, das wir als Lernspiel nehmen", sagt Matarazzo gegenüber der Vereinshomepage.

"Wollten den Reset-Knopf drücken"

Der Aufstiegstrainer wollte dabei insbesondere beobachten, wie seine Mannschaft mit unweigerlichen Rückschlägen zurecht kommen würde. "Wir wollten als Kollektiv gut reagieren, wenn wir Fehler machen und den Reset-Knopf drücken, wenn wir ein Gegentor bekommen", erklärt der US-Amerikaner. Trotz des letztlich deutlichen Ergebnisses war Matarazzo dahingehend durchaus zufrieden. Auch lobte er Mut und Einsatz seiner Mannen, denen ein Ehrentreffer wohl durchaus zu gönnen gewesen wäre. "Bei Liverpool hat man dagegen gesehen, wie effizient sie sind und wie wenige Chancen sie brauchen, um drei Tore zu erzielen", so Matarazzo anerkennend. Einen gewissen Unterschied muss es schließlich auch im ersten Test der Vorbereitung für den LFC geben.

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Lars Pollmann  
23.08.2020