Kalajdzic will nicht unterschätzt werden

Matarazzo bremst: "Einen Sieg weiter, nicht mehr"

Matarazzo will von Euphorie nichts wissen. Foto: Maja Hitij/Getty Images
Matarazzo will von Euphorie nichts wissen. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Der VfB Stuttgart hat seine gute Frühform in der Bundesliga auch nach der Länderspielpause unter Beweis gestellt. Bei Hertha BSC gelang ein verdienter 2:0-Erfolg, durch den der Aufsteiger in die Spitzengruppe der Tabelle klettert. Pellegrino Matarazzo drückt aber auf die Bremse.

"Es fühlt sich gut an, dass wir angekommen sind, das hat man gemerkt nach den ersten drei Spielen. Jetzt sind wir einen Sieg weiter, nicht mehr", so der Cheftrainer der Schwaben beim TV-Sender Sky. Von der großen Euphoriewelle will der US-Amerikaner beim VfB nichts wissen, obwohl sieben Punkte aus den vergangenen drei Partien für sich sprechen. Womöglich kommt Matarazzo sogar entgegen, dass am ersten Spieltag die Aufholjagd von Stuttgart gegen den SC Freiburg nicht zu einem späten Remis langte.

"Sollte uns nicht unterschätzen"

"Beide Füße auf den Boden, gut arbeiten und auch im nächsten Spiel performen", fordert der Chefcoach von seiner jungen Truppe. Das Umfeld muss er dabei womöglich genauso im Zaum halten wie seine Mannschaft. Stürmer Sasa Kalajdzic etwa scheint vom Top-Start des VfB richtiggehend mitgerissen. "Wenn wir immer 100 Prozent geben, dann sollte man uns nicht unterschätzen, sagen wir es so", äußerte der Österreicher. Für Stuttgart geht es bereits am Freitagabend gegen den 1.FC Köln weiter. Nach Punkten können die Schwaben da definitiv zur Tabellenspitze aufschließen.

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Lars Pollmann  
17.10.2020