Ex-Profi

Marx: "Hertha-Mannschaft ist nur unterer Durchschnitt"

Bobic hat noch viel zu tun. Foto: Getty Images
Bobic hat noch viel zu tun. Foto: Getty Images

Hertha BSC hat die Hinrunde mit dem Paukenschlag-Sieg über Borussia Dortmund versöhnlich beendet. Insgesamt blieb die Alte Dame aber auch im zweiten Halbjahr 2021 eher hinter den Erwartungen zurück. Neu-Boss Fredi Bobic hat noch eine Menge zu tun. Thorben Marx traut ihm aber langfristigen Erfolg zu.

"So ein Neustart braucht Zeit. Die Mannschaft ist nur unterer Durchschnitt. Man muss für einen Umbruch an die Profis und die Geschäftsstelle ran und das tut er", erklärt der Ex-Profi gegenüber der Bild-Zeitung. Der 40-Jährige absolvierte exakt 100 Pflichtspiele für die Hertha-Profis, darunter 24 an der Seite von Bobic. Für ihn steht fest: "Fredi ist absolut der Richtige, auch weil er durch seine Art viele Leute mitnimmt."

"Fredi war Wortführer, hatte keine Angst"

Schon zu aktiven Zeiten habe Bobic bewiesen, dass er für Führungsaufgaben bestimmt ist. "Er hat die Meinung der Mannschaft vertreten, hat sogar gegen den damaligen starken Manager Dieter Hoeneß das Wort erhoben. Das vergesse ich bis heute nicht", so Marx beinahe ehrfürchtig. Immerhin habe Bobic damit durchaus etwas riskiert, weil unbequeme Spieler bisweilen aussortiert werden. "Fredi war Wortführer, hatte keine Angst. Davor ziehe ich den Hut", so Marx. Umso mehr wünscht er Bobic, dass Hertha 2022 am Triumph über den BVB anknüpfen kann.

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Lars Pollmann  
28.12.2021