Studie über wertvollste Klubs

Marktwert in Höhe von 1,056 Milliarden Euro: FC Bayern purzelt aus den Top 5

Der FC Bayern München ist aus den Top-5 der Marktwertstudie rausgeflogen.
Der FC Bayern München ist aus den Top-5 der Marktwertstudie rausgeflogen. Foto: Getty Images

Die Rating-Agentur Brand Finance hat die Marktwert-Tabelle der europäischen Top-50-Mannschaften veröffentlich. Coronabedingt sind diese Summen insgesamt erstmals seit sechs Jahren gesunken. Ganz oben thront Real Madrid, der FC Bayern München verpasst die Top 5.

1,419 Milliarden Euro: So hoch wird der Marktwert von Real Madrid laut der Rating-Agentur Brand Finance geschätzt. Im Vorjahr noch lag dieser bei 1,644 Milliarden Euro. Doch durch die Coronavirus-Pandemie sind die meisten Summen gesunken. Der FC Barcelona hat zwar zugelegt (von rund 1,3 auf 1,413 Milliarden Euro), doch insgesamt wurden die Teams runtergestuft.

FC Bayern purzelt aus den Top 5

Der FC Bayern München fiel dabei aus den Top 5, von Rang vier auf sechs. Mit einem Marktwert von 1,056 Milliarden Euro (zuvor 1,31 Milliarden Euro) ist das Team freilich in der Bundesliga allen Mannschaften weit voraus. Doch der FC Liverpool (1,262 Milliarden Euro) und Manchester City (1,124 Milliarden Euro) zogen am deutschen Rekordmeister vorbei, Manchester United belegt den dritten Platz (1,314 Milliarden Euro).

Folgeschäden noch nicht absehbar

Wie es im Fußball weitergeht, ist noch unklar. Die Agentur zeichnet noch ein düsteres Szenario: "Einkommensverluste, gepaart mit gesundheitlichen Bedenken wegen der Massenveranstaltungen, haben Fragen hinsichtlich der Zukunft der Branche und der finanziellen Belastbarkeit der Vereine auf allen Ebenen aufgeworfen. Der volle Schaden der COVID-19-Krise hat sich noch nicht entfaltet, und es ist nicht undenkbar, dass es zu Verlusten in Form von Klubpleiten und Eigentümerwechseln kommen wird." Dies deckt sich mit den Einschätzungen diverser Bundesliga-Klubchefs, die mit dem geglückten Re-Start im vergangenen Mai und Juni nicht automatisch die Rettung sahen. Erst in den kommenden Monaten und Jahren werden die Folgen wirklich benennbar sein.

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Christopher Michel  
30.07.2020