Vertragspoker geht weiter

Mangelnde Wertschätzung? Bayern-Bosse verärgern Alaba

David Alaba wurde in der Saison 2009/10 Profi beim FC Bayern.
David Alaba wurde in der Saison 2009/10 Profi beim FC Bayern. Foto: Getty Images

Einigen sich David Alaba und der FC Bayern München auf eine Vertragsverlängerung? Offenbar gestalten sich die Verhandlungen weiterhin sehr schwierig. Ist der Österreicher zu enttäuscht?

Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge soll bei Vertragsverhandlungen mit David Alabas Berater Pini Zahavi der Kragen geplatzt sein. Die Forderungen des Israelis sollen überzogen gewesen, die Verhandlungen deshalb auf Eis gelegt worden sein. Wie geht es weiter mit dem Österreicher in Diensten des FC Bayern München?

Alaba fehlt das Vertrauen der Bosse

Alaba soll nach Bild-Informationen verschnupft sein, weil die Verantwortlichen die Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags nicht schon im vergangenen Jahr vorantrieben. Aus Sicht der Seite des Nationalspielers fehlt die Wertschätzung der Bosse, die er öffentlich so nur von Trainer Hans-Dieter Flick erfährt.

Der Poker geht weiter

Wurde Alaba 2016 mit einem Jahresgehalt von 15 Millionen Euro in die Riege der Topverdiener gehoben, fährt Salihamidzic diesmal eine andere Linie. Verlängern ja - aber nicht um jeden Preis! Es wird spannend, ob eine Lösung gefunden wird, denn konkrete Angebote von Manchester United, Paris Saint-Germain oder den Wunschvereinen Real Madrid und FC Barcelona gibt es derzeit keine.

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Christopher Michel  
30.07.2020