VfB Stuttgart

Mangala-Abschied? Berater: "Kann sich vorstellen zu bleiben"

Der Abschied von Mangala ist keine ausgemachte Sache. Foto: Getty Images
Der Abschied von Mangala ist keine ausgemachte Sache. Foto: Getty Images

Nach vielen Gerüchten zu Beginn der Transferphase ist es rund um Sasa Kalajdzic und Borna Sosa eher still geworden. Für den gewünschten Transferüberschuss beim VfB Stuttgart könnte so nach aktueller Lage wohl am ehesten Orel Mangala sorgen, der mit einem Wechsel zu Nottingham Forest in Verbindung gebracht wird.

Wie unter anderem die Bild-Zeitung zuletzt berichtete, laufe der Ablösepoker zwischen den Schwaben und dem Premier-League-Aufsteiger bereits. Ausgemachte Sache scheint der Abschied des Belgiers aber keineswegs zu sein. Sein Berater Mehmet Eser zeigt sich gegenüber dem SWR sehr entspannt. "Orel kann sich vorstellen, in Stuttgart zu bleiben. Der VfB hat eine starke Mannschaft, die kann in der nächsten Saison angreifen", so der Inhaber der Agentur M-SOCCERMANAGEMENT.

"Den Vertrag in Stuttgart muss man respektieren"

"Es gibt Vereine, die ihn verpflichten wollen. Aber den Vertrag in Stuttgart muss man respektieren", erklärt Eser weiter. Mangala steht noch bis 2024 unter Kontrakt, ein Abschied in zwölf Monaten würde also immer noch eine hohe Ablöseeinnahme garantieren. Auch für den Mittelfeldmann selbst könnte es Sinn machen, erst kommendes Jahr weg vom VfB zu gehen. Immerhin will der 24-Jährige mit Belgien zur WM nach Katar fahren.

"Orel braucht Einsatzzeiten. Die WM ist sein Ziel"

Ein Wechsel in eine neue Liga wenige Monate vor dem Turnier würde ein Risiko darstellen. Allerdings gilt Mangala vor dem Saisonstart beim VfB auch nicht als unumstritten gesetzt. Als Gewinner der Vorbereitung könnte Naouirou Ahamada in den ersten Pflichtspielen vor dem bisherigen Stammspieler stehen. "Orel braucht Einsatzzeiten. Die WM ist sein Ziel", betont Eser. Auf Klubebene gehe es seinem Klienten keinesfalls ums Geld. "Für den nächsten Schritt muss vor allem die Perspektive des Projekts stimmen." Das könnte eben auch noch mindestens ein Jahr beim VfB Stuttgart der Fall sein.

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Lars Pollmann  
23.07.2022