Verletzungspech

Nach Manes WM-Aus: Muss der FC Bayern auf dem Transfermarkt aktiv werden?

Sadio Mane wird dem FC Bayern München fehlen.
Sadio Mane wird dem FC Bayern München fehlen. Foto: Getty Images

Bittere Nachrichten für Sadio Mane, den Senegal und FC Bayern München. Der Angreifer muss operiert werden und droht monatelang auszufallen. Müssen die Münchner reagieren?

Die Hoffnungen auf einen Einsatz bei der WM 2022 in Katar haben sich am Donnerstagabend endgültig zerschlagen. Zu schlimm ist die Verletzung, die Sadio Mane beim Heimspiel des FC Bayern München gegen Werder Bremen (6:1) vor einer Woche erlitten hat. Bei dem Eingriff sei eine Sehne am rechten Wadenbeinköpfchen refixiert worden, wie die Münchner mitgeteilt haben. Der Volksheld Senegals droht drei Monate auszufallen. Eine Schocknachricht für alle Beteiligten.

Reicht die Offensive ohne Mane für PSG?

Der FC Bayern muss sich nun auch Gedanken machen, ob er seine Offensive im Winter verstärkt. Am 14. Februar und 8. März treffen die Münchner im Champions-League-Achtelfinale auf Paris Saint-Germain. Genau für diese Kategorie Spiele wurde Mane für 32 Millionen Euro aus Liverpool geholt. Mane sollte mit dafür sorgen, den Abgang von Robert Lewandowski zum FC Barcelona zu kompensieren. Trotz zwischenzeitlicher Kritik kam der Angreifer in 23 Pflichtspielen auf elf Treffer und vier Vorlagen.

Nagelsmann hat hochkarätige Alternativen

Zwar entdeckte Trainer Julian Nagelsmann mit Eric Maxim Choupo-Moting einen Knaller, der alle Erwartungen bislang übertraf. Doch in Sachen Nachhaltigkeit ist der Kameruner noch den Nachweis schuldig. Die Offensive der Münchner ist zwar mit Profis wie Jamal Musiala, Leroy Sane, Serge Gnabry und Thomas Müller hochkarätig besetzt, zudem ist da auch Megatalent Mathys Tel. Aber der FC Bayern fühlt diversen Medienberichten zufolge nicht ohne Grund für den Sommer bei Harry Kane von Tottenham Hotspur vor. Ob sich die Suche nach dem Mane-Ausfall bereits im Winter beschleunigt? Die Analysen der Verantwortlichen werden eine Antwort darauf geben.

Florian Bolker  
17.11.2022