Heute Stammkeeper des BVB

Magath: "Bei Hitz schlug ich die Hände über dem Kopf zusammen"

Hitz machte unter Magath nur drei Spiele. Foto: Imago
Hitz machte unter Magath nur drei Spiele. Foto: Imago

Marwin Hitz hat Roman Bürki im Tor von Borussia Dortmund aktuell eindeutig den Rang abgelaufen. Der vormalige Ersatzkeeper hat seit Ende Januar den Status als Nr.1 inne, auch wenn Trainer Edin Terzic sich stets kurzfristige Veränderungen vorbehält. Als der heute 33-jährige Torhüter nach Deutschland kam, traute ihm Felix Magath die gute Entwicklung erst nicht zu.

"Wie er nach Wolfsburg kam, schlug ich die Hände über dem Kopf zusammen und sagte: Was habt ihr mir da für einen Spieler geschickt?", erinnert der Meister-Coach der Niedersachsen gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung. "Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass man in solch schlechtem athletischem Zustand sein kann", so Magath deutlich. Hitz kam seinerzeit im Alter von 20 Jahren vom FC St. Gallen nach Wolfsburg, ohne in der Schweiz je in der höchsten Spielklasse debütiert zu haben.

"Er hatte Einstellung und Talent"

Nach den ersten Eindrücken traute Magath dem späteren Nationalspieler die Bundesliga nicht zu. Fast eineinhalb Jahrzehnte danach ist diese Ansicht eindrucksvoll widerlegt, für Wolfsburg, den FC Augsburg und den BVB hat Hitz inzwischen 169 Mal im Oberhaus gespielt, zudem 17 Mal auf internationalem Niveau. Wie passt das zusammen? "Er hatte Einstellung und Talent", erklärt Magath. Und brachte so mit, was das Trainerteam des VfL brauchte, um Hitz zu formen. Auch wenn der heutige BVB-Keeper unter Magath selbst nur drei Einsätze für Wolfsburg absolviert hat.

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Lars Pollmann  
16.03.2021

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