Fehlinformationen bei Rheinische Post?

"Lüge!": Eberl und Rose klären auf, wann es Einigung mit BVB-Bossen gab

Gladbach-Sportdirektor Max Eberl nahm die Maske ab und klärte die Trainer-Thematik mit dem BVB auf.
Gladbach-Sportdirektor Max Eberl nahm die Maske ab und klärte die Trainer-Thematik mit dem BVB auf. (Foto: imago)

Gladbach-Trainer Marco Rose soll bereits seit November vergangenen Jahres über eine künftige Zusammenarbeit mit den Bossen von Borussia Dortmund einig gewesen sein. Fohlen-Sportdirektor Max Eberl dementierte dies, sprach von einer "Lüge".

Am vergangenen Montag machte Borussia Mönchengladbach publik, dass Rose im Sommer zum BVB wechseln möchte. Gerüchte, dass der Cheftrainer danach bereits beurlaubt worden und in der Kabine mit Spielern aneinandergeraten sei, wurden bereits in den nachfolgenden Tagen aus der Welt geschafft. Nun räumten Eberl und Rose noch eine weitere Unwahrheit auf.

Zeitungsbericht eine "Lüge"

In der ARD Sportschau wurde der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach auf einen Bericht der Rheinische Post angesprochen. "Schon seit November, das ist die Information unserer Redaktion, soll er mit dem BVB einig sein", schrieb das Tagesblatt über Rose. Eberl strafte dies mit einem Wort ab: "Lüge!" Rose selbst klärte auf: "Den ersten Kontakt mit Borussia Dortmund, wo es auch tatsächlich ein Treffen gab, war in der Winterpause. Bedeutet nach Weihnachten."

Rose: "Es ist dann Druck reingekommen"

Über den Zeitraum der Entscheidung sagte der 44-Jährige außerdem: "Es ist dann Druck in die Sache reingekommen, weil Dinge, die in meinem Vertrag stehen, an die Öffentlichkeit geraten sind. Danach hab ich mich entscheiden müssen." Laut Eberl habe es immer einen offenen Austausch zwischen Trainer und Sportboss gegeben. "Wir haben ein Verhältnis, in dem wir alles besprechen. Die tatsächliche Entscheidung ist erst nach Köln, vor Wolfsburg gefallen", klärte Eberl weiter auf.

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Tom Jacob  
20.02.2021