Ungar vor Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Löw: PSG gegen Leipzig ein "Spiel auf Augenhöhe"

Löw war unter Hasenhüttl und Rangnick Co-Trainer in Leipzig. Foto: Imago
Löw war unter Hasenhüttl und Rangnick Co-Trainer in Leipzig. Foto: Imago

RB Leipzig empfängt am heutigen Dienstagabend Paris Saint-Germain in der Champions-League-Gruppenphase. Beide Teams stehen nach Niederlagen gegen Manchester United bereits unter Druck. Zudem wollen die Sachsen Revanche für das Halbfinale der Vorsaison, während es für Zsolt Löw eine Reise in die Vergangenheit ist.

Der Ungar hat nach der aktiven Laufbahn im Red-Bull-Kosmos seine Trainerkarriere gestartet, von 2015 bis '18 war er dabei auch in Leipzig aktiv. Unter Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick fungierte er als Co-Trainer, ehe Thomas Tuchel ihn zu PSG lockte. "Paris ist als Klub länger gewachsen, hat sicher auch ein größeres Budget. Wir haben den Anspruch, jedes Spiel zu gewinnen", erklärt Löw vor dem Aufeinandertreffen gegenüber der Bild-Zeitung. "Aber wenn man unsere Verletztenliste sieht, dann wird es ein Spiel auf Augenhöhe."

"Das macht es so unberechenbar"

PSG muss unter anderem auf Superstar Neymar und Nationalspieler Julian Draxler verzichten, auch die Verfügbarkeit von Kylian Mbappe ist noch nicht endgültig geklärt, wenngleich Tuchel am Montag eine Verletzung des am Wochenende in Nantes ausgewechselten Angreifers verneinte. "Dazu kommt noch, dass wir gegen einen guten Trainer spielen werden, was uns die Sache noch komplizierter macht", sagt Löw derweil. "Julian Nagelsmann wechselt die Grundordnungen im Spiel teilweise mehrmals. Das macht es so unberechenbar, die Analyse schwierig." Im Semifinale der Vorsaison im August war PSG trotzdem eindeutig Herr im Ring und besiegte Leipzig recht problemlos mit 3:0.

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Lars Pollmann  
03.11.2020