2:1 gegen die Ukraine

Löw bemängelte: "Können vor dem Elfmeter schon 3:0 oder 4:0 führen"

Bundestrainer Joachim Löw musste sich auch nach dem 2:1-Sieg über die Ukraine kritische Fragen gefallen lassen.
Bundestrainer Joachim Löw musste sich auch nach dem 2:1-Sieg über die Ukraine kritische Fragen gefallen lassen. (Foto: imago)

Dieses Mal brachte die deutsche Nationalmannschaft den Sieg über die Bühne. Bundestrainer Joachim Löw gab sich mit dem 2:1 über die Ukraine zufrieden, wusste aber auch, dass noch viel Verbesserungsbedarf besteht.

Knapper als erwartet! Gegen einen deutlich unterlegenen Gegner hat Deutschland mit nur 2:1 gegen die Ukraine gewonnen. Allerdings wackelte die deutsche Mannschaft das ein ums andere Mal, nachdem leichtfertig im Aufbauspiel die Bälle verloren wurden. Ein Glück, dass die Ukraine die Geschenke qualitativ nicht verwerten konnte. "In manchen Phasen haben wir die Bälle etwas zu einfach hergegeben", sagte "Jogi" Löw nach der Partie bei der ARD. Dennoch konnte der 60-Jährige mit seiner Defensive zufrieden sein. "Defensiv standen wir insgesamt sehr stabil, haben aus dem Spiel heraus den Ukrainern keine Torchance zugestanden."

Ginter und Goretzka erfolgreich

Matthias Ginter (20.) brachte Deutschland mit 1:0 in Führung, Leon Goretzka (49.) legte in Hälfte zwei nach, Keeper Heorhiy Bushchan verhinderte weitere Tore der DFB-Elf. Statt ein Tor nach dem anderen nachzulegen, verfiel Deutschland gegen Ende der Partie in alte Muster. "Können vor dem Elfmeter gegen uns schon 3:0 oder 4:0 führen", bemängelte Löw die Chancenverwertung seiner Mannschaft. "Auch zum Ende hin hätten wir noch mehr Konter fahren können", so der Bundestrainer. Erst die Grätsche von Niklas Süle, mit der er einen Elfmeter verursachte, brachte die Ukraine dank Torschützen Ruslan Malinovskyi (76.) zurück ins Spiel. Inklusive vier Minuten Nachspielzeit zittere sich Deutschland am Ende zum ersten Sieg in der eigenen Nations League-Historie.

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Tom Jacob  
10.10.2020