FC Bayerns Neuzugang mit Krämpfen

Löw bei Sanes Nationalelf-Comeback vorsichtig: "Man muss aufpassen bei ihm"

Nach 63 Minuten war vorzeitig Schluss. Leroy Sane plagten Krämpfe und musste ausgewechselt werden.
Nach 63 Minuten war vorzeitig Schluss. Leroy Sane plagten Krämpfe und musste ausgewechselt werden. (Foto: by Matthias Hangst/Getty Images)

Für Leroy Sane, der im Sommer von Manchester City zum FC Bayern München wechselte, war der gestrige Einsatz in der Nationalmannschaft das erste Pflichtspiel seit langem. Krämpfe seien der Grund gewesen, warum Bundestrainer Joachim Löw den 24-Jährigen vorsichtshalber auswechselte.

63 Minuten war Sane bei seiner Rückkehr ins DFB-Team aktiv, nachdem er wegen eines Kreuzbandrisses 2019 zuletzt lange aussetzen musste. Der Flügelspieler belebte das Offensivspiel der Deutschen und kreierte mehrere Torchancen. Nach mehr als einer Stunde war dann aber Schluss. Auf dem Boden sitzend deutete er seine Auswechslung an. "Leroy hat Krämpfe gehabt", erklärte Bundestrainer Löw laut dem SportBuzzer. "Man muss sehen, woher er kommt. Er hat in den letzten vier, fünf Monaten kaum ein Spiel gemacht. Es war klar, dass die Kraft nachlässt."

Entwarnung bei Sane

Zur Zeit der Auswechslung führte Deutschland mit 1:0 gegen Spanien, bevor es in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich gab. "Obwohl er im Konterspiel weiter noch gut gewesen wäre, mussten wir wechseln, bevor wir eine Verletzung riskiert hätten", sagte Löw weiter. "Man muss aufpassen bei ihm." Demnach habe es eine Absprache zwischen den beiden gegeben, dass Sane anzeigen solle, sobald er sich müde fühlen sollte. Der 24-jährige Neuzugang des FC Bayern München bekräftige selbst nach dem Spiel im ZDF, dass er sich bei 80 Prozent fühle, ihm nach der langen Pause nur noch die nötige Spielpraxis fehle. Gut also, dass keine weitere Verletzung dazu gekommen ist.

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Tom Jacob  
04.09.2020