Nationalspieler sieht noch "Luft nach oben"

Limnios' schnelle Ankunft: "Dachte, ich würde länger brauchen"

Limnios fühlt sich in Köln schon früh wohl. Foto: Imago
Limnios fühlt sich in Köln schon früh wohl. Foto: Imago

Ziemlich genau zwei Monate ist Dimitrios Limnios nun in der Bundesliga. Der Neuzugang des 1.FC Köln hat mit den Geißböcken noch keinen Sieg erlebt, kommt persönlich aber schon ordentlich zurecht. Der Grieche ist selbst überrascht von seiner raschen Ankunft in der Domstadt.

"Ich dachte, ich würde länger brauchen, um mich an das Leben hier zu gewöhnen, das ging schneller als erwartet", so der Nationalspieler gegenüber dem Express. Mitspieler und Trainerteam machten ihm den Einstand leicht, er verstehe sogar schon einige Kommandos auf Deutsch, sagt Limnios. Bei insgesamt fünf Einsätzen vor der Länderspielpause stand er zuletzt zweimal in der Startelf. Zuvor war er beim Remis in Stuttgart früh für den verletzten Kingsley Ehizibue von der Bank gekommen.

"Das hat mir viel Mut gegeben"

Für Limnios war dies eine Art Schlüsselmoment. "Das hat mir viel Mut gegeben. Dadurch bin ich auch in die Startelf gerutscht. Ich weiß aber, dass ich noch Luft nach oben habe", so der 22-Jährige. Eine Torbeteiligung etwa fehlt dem 13-fachen Nationalspieler noch, der mit den Hellenen in der Länderspielpause zwei Siege und ein Remis sammelte. "Ich soll nach vorne die Räume suchen, gefährliche Pässe spielen und ins Dribbling gehen. Das ist auch meine Stärke", erklärt Limnios den Auftrag, den Markus Gisdol ihm auf den Weg gibt. Auch am heutigen Sonntag gegen Union Berlin erwarten Medien ihn in der Startformation.

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Lars Pollmann  
22.11.2020