Vertragspoker zieht sich

Limit erreicht: Kein neues Angebot für Alaba?

Alaba steht bei Bayern nur bis Saisonende unter Vertrag. Foto: FC Bayern - Handout/Getty Images
Alaba steht bei Bayern nur bis Saisonende unter Vertrag. Foto: FC Bayern - Handout/Getty Images

Die Vertragssituation von David Alaba beschäftigt weiter die Verantwortlichen des FC Bayern. Es vergeht in diesen Tagen kaum ein Interview, in dem sie nicht Stellung beziehen müssen. Dass Uli Hoeneß mit seinem Angriff auf Berater Pini Zahavi Öl ins Feuer goss, half nicht. Aktuell herrscht jedoch Stillstand.

Wie der TV-Sender Sky berichtet, gab es zwei offizielle Angebote seitens des Rekordmeisters an die Spielerseite. Bekanntlich haben die zu keinem Abschluss der Gespräche geführt. Aktuell sieht das Alaba-Camp dem Bericht zufolge den Spielball in der Hälfte des FC Bayern. Es erwartet demnach ein neuerliches Angebot, das den finanziellen Vorstellungen des Österreichers und seiner Berater Zahavi und Vater George Alaba eher entsprechen soll.

Rahmen ausgeschöpft?

Allerdings sei der FC Bayern bereits mit seinem zweiten Angebot an einem Limit angekommen. Demnach haben die sportlich Verantwortlichen dabei den Rahmen ausgeschöpft, den der Aufsichtsrat für eine Verlängerung mit Alaba zur Verfügung gestellt hat. Daher ist nicht zwingend davon auszugehen, dass es ein drittes, zum Durchbruch verhelfendes Angebot der Münchner geben wird. Die Frage wäre dann, wer wem entgegenkommt: Alaba dem FC Bayern mit einer reduzierten Forderung, oder der FC Bayern Alaba mit dem Gang über die vielzitierte Schmerzgrenze hinaus?

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Lars Pollmann  
22.09.2020